KI-Portal für Lehrkräfte: geschützt vorbereiten

Eine KI-Assistenz für die Unterrichtsvorbereitung wirft zwei Fragen zugleich auf: Wobei kann sie Lehrkräfte unterstützen, und in welcher Umgebung geschieht das? Die MOS München beantwortet beide mit einem eigenen, geschützten Angebot. Das KI-Portal für Lehrkräfte verbindet Assistenz mit einer klaren technischen Grenze nach außen.

Kurzdefinition: Das KI-Portal für Lehrkräfte ist eine zugangsgeschützte, selbstgehostete KI-Assistenz der MOS München. Es basiert auf OpenClaw, läuft auf dem schuleigenen Server und unterstützt zum Beispiel bei der Unterrichtsvorbereitung. Ein Login verhindert öffentlichen Zugriff, eine abgesicherte Sandbox begrenzt die Arbeitsumgebung, und Schülerdaten gehen nicht an externe KI-Anbieter.

Was ist das KI-Portal für Lehrkräfte?

Das Portal unter ki.mos-muenchen.de ist die zugangsgeschützte KI-Assistenz für Lehrkräfte der MOS München. Technische Grundlage ist OpenClaw. Das Angebot besteht ungefähr seit Februar oder März 2026 und ist nicht öffentlich nutzbar: Vor dem Zugang steht eine Anmeldung.

Damit gehört das Portal zu den selbstgehosteten KI-Diensten der Schule. „Selbstgehostet“ bedeutet hier ganz konkret: Der Dienst läuft auf dem schuleigenen Server unter Kontrolle der Schule. Für die Nutzung ist deshalb kein Konto bei einem US-Anbieter nötig. Das ist keine Aussage über die Qualität einer Antwort, sondern über den Ort und die Verantwortung der technischen Verarbeitung.

Wobei unterstützt die KI-Assistenz?

Die KI-Assistenz ist zum Beispiel für die Unterrichtsvorbereitung gedacht. Sie stellt Lehrkräften dafür einen geschützten Arbeitsbereich bereit. Welche pädagogische Entscheidung am Ende getroffen wird, bleibt Teil der Unterrichtsvorbereitung; das Portal ist ein Werkzeug innerhalb dieses Prozesses.

Gerade diese Einordnung ist wichtig: Das Portal wird nicht als öffentlicher Chatdienst beschrieben, sondern als Werkzeug für Lehrkräfte hinter einer Authentifizierung. Wenn du zur Schulfamilie gehörst, kannst du daran erkennen, wie die MOS KI in diesem Bereich erprobt: mit einem bestimmten Zweck, einer festgelegten Zielgruppe und einer technisch geschützten Umgebung.

Warum braucht das Portal einen Login?

Der Login sorgt dafür, dass das Lehrkräfte-Portal nicht öffentlich zugänglich ist. Eine Webadresse allein öffnet den Dienst also nicht für beliebige Besucher*innen. Erst die Authentifizierung trennt den geschützten Bereich vom frei erreichbaren Internet.

Zugangsschutz ist dabei mehr als ein vorgeschaltetes Hinweisschild. Er ordnet den Dienst einer berechtigten Nutzergruppe zu. Das passt zum Zweck des Portals: Es handelt sich um eine Assistenz für Lehrkräfte, nicht um ein allgemeines öffentliches KI-Angebot. Der geschützte Zugang macht diese Trennung technisch sichtbar.

Was bedeutet der Zugangsschutz für dich?

Für dich bedeutet er, dass verschiedene Angebote der Schule unterschiedliche Zugänge haben können. Beim KI-Portal ist die Anmeldung ausdrücklich Teil des Konzepts. Dass es hier keinen Screenshot gibt, folgt derselben Grenze: Ein geschützter Lehrkräfte-Bereich wird in diesem Artikel nicht wie eine öffentliche Oberfläche präsentiert.

Warum ist eine Sandbox wichtig?

Die abgesicherte Sandbox begrenzt die Arbeitsumgebung der KI-Assistenz. Du kannst sie dir als einen abgegrenzten Bereich vorstellen: OpenClaw arbeitet nicht einfach ohne technische Einfassung, sondern innerhalb dieser geschützten Umgebung.

Die Sandbox und der Login erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben. Der Login regelt den Zugang zum Portal; die Sandbox betrifft die Umgebung, in der die Assistenz arbeitet. Beide Maßnahmen ergänzen sich. Die eine Grenze liegt vor der Tür, die andere um den Arbeitsbereich. So wird Schutz nicht nur als Regel formuliert, sondern in den Aufbau des Angebots einbezogen.

Garantiert die Sandbox richtige KI-Antworten?

Nein, die Sandbox beschreibt die abgesicherte technische Umgebung, nicht die inhaltliche Richtigkeit einer KI-Ausgabe. Zugangsschutz und Sandbox beantworten Sicherheitsfragen des Betriebs. Ob eine Unterstützung fachlich und pädagogisch passt, muss davon getrennt betrachtet werden. Diese Unterscheidung hilft dir, technische Absicherung nicht mit inhaltlicher Verlässlichkeit zu verwechseln.

Wie schützt die MOS Schülerdaten?

Die MOS betreibt ihre KI-Dienste selbst auf dem schuleigenen Server; Schülerdaten gehen nicht an externe KI-Anbieter. Beim Lehrkräfte-Portal kommen der Login und die abgesicherte Sandbox hinzu. Die Schule behält damit die Kontrolle über den Server und hält Schülerdaten im Haus.

Dieser Ansatz verbindet Datenschutz mit Datenhoheit. Entscheidend ist nicht nur, dass ein KI-Werkzeug erreichbar ist, sondern wer die Infrastruktur kontrolliert und ob für den Dienst externe KI-Konten nötig sind. Bei den selbstgehosteten Angeboten der MOS lautet die Antwort: Kontrolle durch die Schule und keine nötigen Konten bei US-Anbietern.

Welche Rolle spielt Open Source?

Open Source ist ein Grundbaustein der schuleigenen KI-Infrastruktur. Die MOS setzt bei ihren digitalen Diensten auf quelloffene Software statt auf Lizenz-Abos. Das Lehrkräfte-Portal basiert auf OpenClaw und ist in die selbstgehostete Umgebung der Schule eingebettet.

Für die Schulfamilie ergibt sich daraus ein durchgehendes Bild: Die KI-Werkzeuge werden auf dem eigenen Server betrieben, Datenschutz wird durch Datenhoheit gestützt, und die Schule behält die technische Kontrolle. Beim Portal für Lehrkräfte werden diese Grundsätze zusätzlich durch Anmeldung und Sandbox konkret.

Was macht das Portal zu einem Schulwerkzeug?

Zum Schulwerkzeug wird das Portal durch seinen klaren Rahmen: Es richtet sich an Lehrkräfte, unterstützt bei der Unterrichtsvorbereitung, verlangt eine Anmeldung und läuft geschützt auf der eigenen Infrastruktur. Seine Aufgabe, seine Zielgruppe und sein Betriebsort sind damit eindeutig benannt.

Das ist auch eine hilfreiche Checkliste, wenn du andere KI-Angebote einordnen möchtest: Für wen ist ein Dienst gedacht? Wo läuft er? Wer kontrolliert den Server? Gibt es einen geschützten Zugang? Und verlassen Schülerdaten die Schule? Beim KI-Portal der MOS sind Zielgruppe, Schulserver, Zugangsschutz und der Verbleib der Schülerdaten klar beschrieben.

In dieser Serie

Jede Woche erscheint ein neuer Teil in der Kategorie „KI in der Schule“ auf diesem Blog. Die Serie zeigt dir, wie die MOS digitale Werkzeuge selbst hostet und Datenschutz, Open Source und Unterricht zusammendenkt.

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