Kategorie: Lehrkräfte

  • Unterrichtsplanung: Der Planungs-Assistent für Lehrkräfte

    Unterrichtsplanung: Der Planungs-Assistent für Lehrkräfte

    Zwischen Lehrplan, Wochenplanung, Materialerstellung und Korrekturen bleibt oft wenig Zeit für das, was zählt: den Blick auf die Lernenden. Der neue Menüpunkt „Unterrichtsplanung“ oben in Moodle will genau diese Routinen abnehmen.

    Was ist die Unterrichtsplanung?

    Kurz gesagt: Die Unterrichtsplanung ist ein Arbeitsbereich für Lehrkräfte direkt in Moodle: Von der Lehrplanidee bis zum fertigen Kursmaterial entstehen alle Bausteine an einem Ort – Unterrichtseinheiten, Arbeitsaufträge, Erklärvideos und der Stundenplan, abgestimmt auf den bayerischen LehrplanPLUS.

    Screenshot: Unterrichtsplanung: Der Planungs-Assistent für Lehrkräfte
    Unterrichtsplanung: Der Planungs-Assistent für Lehrkräfte – Demo-Ansicht ohne echte Schülerdaten

    Was der Assistent übernimmt

    • Einheiten planen: Aus einer Planungsidee wird eine strukturierte Unterrichtseinheit mit Materialvorschlägen – das LehrplanPLUS-Wissen ist eingebaut, die Zuordnung zum Lehrplan passiert nicht mehr von Hand.
    • Erklärvideos erzeugen: Zu einem Thema entstehen kurze, animierte Erklärvideos – gerechnet wird nachts auf dem Schulserver.
    • Die Woche im Blick: Eine Schätzung zeigt, wie viel Korrektur- und Vorbereitungszeit kommende Woche ansteht.
    • Alles landet in Moodle: Fertige Bausteine wandern direkt in den Kurs, ohne Kopieren zwischen Programmen.

    So findest du es

    Lehrkräfte finden den Punkt „Unterrichtsplanung“ in der oberen Navigationsleiste auf kurse.mos-muenchen.de. Beim ersten Öffnen führt eine kurze Tour durch alle Funktionen.

    Und der Datenschutz? Wie bei allen KI-Funktionen unseres Moodles gilt: Die künstliche Intelligenz läuft auf dem Schulserver der MOS. Eingaben bleiben im Haus und werden nicht an externe Anbieter geschickt.

    Plugin der Woche: mosDigitales stellt jeden Mittwoch eines der Moodle-Werkzeuge vor, die im vergangenen Jahr an der MOS selbst entwickelt wurden. Alle Folgen sammelt die Kategorie „Plugin der Woche“.

  • MOS Einheiten: Warum unsere Kurse jetzt aufgeräumt aussehen

    MOS Einheiten: Warum unsere Kurse jetzt aufgeräumt aussehen

    Kurzes Praxisbeispiel mit einem datenschutzsicheren Testkonto.

    Vielleicht ist es dir gar nicht aufgefallen – und genau das wäre ein Kompliment: Viele Kurse auf kurse.mos-muenchen.de sehen seit diesem Jahr ruhiger, klarer und einheitlicher aus. Dahinter steckt ein eigenes Kursformat.

    Was ist das Kursformat „MOS Einheiten“?

    Kurz gesagt: „MOS Einheiten“ ist die Vorlage, die bestimmt, wie ein Kurs dargestellt wird: Der Stoff ist in Einheiten gegliedert, oben zeigt ein Fortschrittsbalken, wie viel du schon erledigt hast, und eine „Weiter“-Leiste bringt dich mit einem Klick zur nächsten offenen Aktivität.

    Screenshot: MOS Einheiten: Warum unsere Kurse jetzt aufgeräumt aussehen
    MOS Einheiten: Warum unsere Kurse jetzt aufgeräumt aussehen – Demo-Ansicht ohne echte Schülerdaten

    Das steckt drin

    • Gesamtfortschritt auf einen Blick: Der Balken oben im Kurs zählt alle abschließbaren Aktivitäten – du siehst sofort, wo du stehst.
    • Einheiten statt endloser Liste: Jede Einheit ist ein überschaubares Paket mit klarem Anfang und Ende.
    • Immer weiterkommen: Die „Weiter“-Navigation führt dich durch den Kurs, ohne dass du suchen musst, was als Nächstes dran ist.
    • Wiedererkennbar: Alle Kurse im gleichen Format – wer einen Kurs versteht, versteht alle.

    So findest du es

    Nichts zu tun: Wenn dein Kurs das Format nutzt, siehst du es automatisch. Lehrkräfte können das Format in den Kurseinstellungen unter „Kursformat“ auswählen – es heißt dort „MOS Einheiten“.

    Plugin der Woche: mosDigitales stellt jeden Mittwoch eines der Moodle-Werkzeuge vor, die im vergangenen Jahr an der MOS selbst entwickelt wurden. Alle Folgen sammelt die Kategorie „Plugin der Woche“.

  • KI-Portal für Lehrkräfte: geschützt vorbereiten

    Eine KI-Assistenz für die Unterrichtsvorbereitung wirft zwei Fragen zugleich auf: Wobei kann sie Lehrkräfte unterstützen, und in welcher Umgebung geschieht das? Die MOS München beantwortet beide mit einem eigenen, geschützten Angebot. Das KI-Portal für Lehrkräfte verbindet Assistenz mit einer klaren technischen Grenze nach außen.

    Kurzdefinition: Das KI-Portal für Lehrkräfte ist eine zugangsgeschützte, selbstgehostete KI-Assistenz der MOS München. Es basiert auf OpenClaw, läuft auf dem schuleigenen Server und unterstützt zum Beispiel bei der Unterrichtsvorbereitung. Ein Login verhindert öffentlichen Zugriff, eine abgesicherte Sandbox begrenzt die Arbeitsumgebung, und Schülerdaten gehen nicht an externe KI-Anbieter.

    Was ist das KI-Portal für Lehrkräfte?

    Das Portal unter ki.mos-muenchen.de ist die zugangsgeschützte KI-Assistenz für Lehrkräfte der MOS München. Technische Grundlage ist OpenClaw. Das Angebot besteht ungefähr seit Februar oder März 2026 und ist nicht öffentlich nutzbar: Vor dem Zugang steht eine Anmeldung.

    Damit gehört das Portal zu den selbstgehosteten KI-Diensten der Schule. „Selbstgehostet“ bedeutet hier ganz konkret: Der Dienst läuft auf dem schuleigenen Server unter Kontrolle der Schule. Für die Nutzung ist deshalb kein Konto bei einem US-Anbieter nötig. Das ist keine Aussage über die Qualität einer Antwort, sondern über den Ort und die Verantwortung der technischen Verarbeitung.

    Wobei unterstützt die KI-Assistenz?

    Die KI-Assistenz ist zum Beispiel für die Unterrichtsvorbereitung gedacht. Sie stellt Lehrkräften dafür einen geschützten Arbeitsbereich bereit. Welche pädagogische Entscheidung am Ende getroffen wird, bleibt Teil der Unterrichtsvorbereitung; das Portal ist ein Werkzeug innerhalb dieses Prozesses.

    Gerade diese Einordnung ist wichtig: Das Portal wird nicht als öffentlicher Chatdienst beschrieben, sondern als Werkzeug für Lehrkräfte hinter einer Authentifizierung. Wenn du zur Schulfamilie gehörst, kannst du daran erkennen, wie die MOS KI in diesem Bereich erprobt: mit einem bestimmten Zweck, einer festgelegten Zielgruppe und einer technisch geschützten Umgebung.

    Warum braucht das Portal einen Login?

    Der Login sorgt dafür, dass das Lehrkräfte-Portal nicht öffentlich zugänglich ist. Eine Webadresse allein öffnet den Dienst also nicht für beliebige Besucher*innen. Erst die Authentifizierung trennt den geschützten Bereich vom frei erreichbaren Internet.

    Zugangsschutz ist dabei mehr als ein vorgeschaltetes Hinweisschild. Er ordnet den Dienst einer berechtigten Nutzergruppe zu. Das passt zum Zweck des Portals: Es handelt sich um eine Assistenz für Lehrkräfte, nicht um ein allgemeines öffentliches KI-Angebot. Der geschützte Zugang macht diese Trennung technisch sichtbar.

    Was bedeutet der Zugangsschutz für dich?

    Für dich bedeutet er, dass verschiedene Angebote der Schule unterschiedliche Zugänge haben können. Beim KI-Portal ist die Anmeldung ausdrücklich Teil des Konzepts. Dass es hier keinen Screenshot gibt, folgt derselben Grenze: Ein geschützter Lehrkräfte-Bereich wird in diesem Artikel nicht wie eine öffentliche Oberfläche präsentiert.

    Warum ist eine Sandbox wichtig?

    Die abgesicherte Sandbox begrenzt die Arbeitsumgebung der KI-Assistenz. Du kannst sie dir als einen abgegrenzten Bereich vorstellen: OpenClaw arbeitet nicht einfach ohne technische Einfassung, sondern innerhalb dieser geschützten Umgebung.

    Die Sandbox und der Login erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben. Der Login regelt den Zugang zum Portal; die Sandbox betrifft die Umgebung, in der die Assistenz arbeitet. Beide Maßnahmen ergänzen sich. Die eine Grenze liegt vor der Tür, die andere um den Arbeitsbereich. So wird Schutz nicht nur als Regel formuliert, sondern in den Aufbau des Angebots einbezogen.

    Garantiert die Sandbox richtige KI-Antworten?

    Nein, die Sandbox beschreibt die abgesicherte technische Umgebung, nicht die inhaltliche Richtigkeit einer KI-Ausgabe. Zugangsschutz und Sandbox beantworten Sicherheitsfragen des Betriebs. Ob eine Unterstützung fachlich und pädagogisch passt, muss davon getrennt betrachtet werden. Diese Unterscheidung hilft dir, technische Absicherung nicht mit inhaltlicher Verlässlichkeit zu verwechseln.

    Wie schützt die MOS Schülerdaten?

    Die MOS betreibt ihre KI-Dienste selbst auf dem schuleigenen Server; Schülerdaten gehen nicht an externe KI-Anbieter. Beim Lehrkräfte-Portal kommen der Login und die abgesicherte Sandbox hinzu. Die Schule behält damit die Kontrolle über den Server und hält Schülerdaten im Haus.

    Dieser Ansatz verbindet Datenschutz mit Datenhoheit. Entscheidend ist nicht nur, dass ein KI-Werkzeug erreichbar ist, sondern wer die Infrastruktur kontrolliert und ob für den Dienst externe KI-Konten nötig sind. Bei den selbstgehosteten Angeboten der MOS lautet die Antwort: Kontrolle durch die Schule und keine nötigen Konten bei US-Anbietern.

    Welche Rolle spielt Open Source?

    Open Source ist ein Grundbaustein der schuleigenen KI-Infrastruktur. Die MOS setzt bei ihren digitalen Diensten auf quelloffene Software statt auf Lizenz-Abos. Das Lehrkräfte-Portal basiert auf OpenClaw und ist in die selbstgehostete Umgebung der Schule eingebettet.

    Für die Schulfamilie ergibt sich daraus ein durchgehendes Bild: Die KI-Werkzeuge werden auf dem eigenen Server betrieben, Datenschutz wird durch Datenhoheit gestützt, und die Schule behält die technische Kontrolle. Beim Portal für Lehrkräfte werden diese Grundsätze zusätzlich durch Anmeldung und Sandbox konkret.

    Was macht das Portal zu einem Schulwerkzeug?

    Zum Schulwerkzeug wird das Portal durch seinen klaren Rahmen: Es richtet sich an Lehrkräfte, unterstützt bei der Unterrichtsvorbereitung, verlangt eine Anmeldung und läuft geschützt auf der eigenen Infrastruktur. Seine Aufgabe, seine Zielgruppe und sein Betriebsort sind damit eindeutig benannt.

    Das ist auch eine hilfreiche Checkliste, wenn du andere KI-Angebote einordnen möchtest: Für wen ist ein Dienst gedacht? Wo läuft er? Wer kontrolliert den Server? Gibt es einen geschützten Zugang? Und verlassen Schülerdaten die Schule? Beim KI-Portal der MOS sind Zielgruppe, Schulserver, Zugangsschutz und der Verbleib der Schülerdaten klar beschrieben.

    In dieser Serie

    Jede Woche erscheint ein neuer Teil in der Kategorie „KI in der Schule“ auf diesem Blog. Die Serie zeigt dir, wie die MOS digitale Werkzeuge selbst hostet und Datenschutz, Open Source und Unterricht zusammendenkt.

  • mosKI: Der Lern-Chatbot in deinem Moodle-Kurs

    mosKI: Der Lern-Chatbot in deinem Moodle-Kurs

    Kurzes Praxisbeispiel mit einem datenschutzsicheren Testkonto.

    Es ist 21 Uhr, morgen ist Test, und genau jetzt taucht die Frage auf, die du in der Stunde nicht gestellt hast. An dieser Stelle hilft mosKI: der Chatbot, der in vielen Kursen unten rechts als kleines Maskottchen wartet.

    Was ist mosKI?

    Kurz gesagt: mosKI ist ein Lern-Chatbot, der direkt im Moodle-Kurs lebt. Er beantwortet Fragen auf Grundlage der Materialien, die deine Lehrkraft im Kurs hinterlegt hat – er erzählt also nicht irgendetwas aus dem Internet, sondern bleibt beim Stoff deines Kurses.

    Screenshot: mosKI: Der Lern-Chatbot in deinem Moodle-Kurs
    mosKI: Der Lern-Chatbot in deinem Moodle-Kurs – Demo-Ansicht ohne echte Schülerdaten

    Vier Arten, mit mosKI zu lernen

    • Ich habe eine Frage: Du fragst, mosKI antwortet – mit Bezug auf die Kursmaterialien.
    • Sokratisches Lernen: mosKI gibt dir die Lösung nicht vor, sondern führt dich mit Gegenfragen Schritt für Schritt zum eigenen Verständnis.
    • Teste mich: mosKI startet auf Wunsch ein Übungsquiz oder eine simulierte mündliche Prüfung zu einem Thema deiner Wahl.
    • Karteikarten: mosKI erstellt Lernkarten zu einem Thema, mit denen du aktives Abrufen übst – eine der wirksamsten Lernmethoden überhaupt.

    So findest du es

    In Kursen, in denen deine Lehrkraft mosKI aktiviert hat, siehst du unten auf der Kursseite ein rundes Maskottchen-Symbol. Ein Klick öffnet das Chatfenster mit den vier Modi. Wenn mosKI eine Frage einmal nicht beantworten kann, kann er sie an deine Lehrkraft weiterreichen.

    Und der Datenschutz? Wie bei allen KI-Funktionen unseres Moodles gilt: Die künstliche Intelligenz läuft auf dem Schulserver der MOS. Eingaben bleiben im Haus und werden nicht an externe Anbieter geschickt.

    Plugin der Woche: mosDigitales stellt jeden Mittwoch eines der Moodle-Werkzeuge vor, die im vergangenen Jahr an der MOS selbst entwickelt wurden. Alle Folgen sammelt die Kategorie „Plugin der Woche“.

  • Neue Serie: 55 selbst gebaute Moodle-Werkzeuge in einem Jahr

    Neue Serie: 55 selbst gebaute Moodle-Werkzeuge in einem Jahr

    Kurzes Praxisbeispiel mit einem datenschutzsicheren Testkonto.

    Wer sich in diesem Schuljahr auf kurse.mos-muenchen.de eingeloggt hat, ist ständig über kleine und große Werkzeuge gestolpert, die es in keinem anderen Moodle gibt: Lernspiele in 3D, Schreib-Lernreisen mit Rückmeldung, einen Chatbot im Kurs, Dashboards für Betreuung und Eltern. Sie alle sind im letzten Jahr direkt an der MOS entstanden – über 50 eigene Erweiterungen. Zeit, sie der Reihe nach vorzustellen.

    Worum geht es?

    Kurz gesagt: „Plugin der Woche“ ist unsere neue Blog-Serie. Jeden Mittwoch erklären wir hier eines der Moodle-Werkzeuge, die an der MOS selbst programmiert wurden: was es kann, für wen es gedacht ist und wo du es findest – ohne Fachchinesisch, mit Screenshots.

    Screenshot: Neue Serie: 55 selbst gebaute Moodle-Werkzeuge in einem Jahr
    Neue Serie: 55 selbst gebaute Moodle-Werkzeuge in einem Jahr – Demo-Ansicht ohne echte Schülerdaten

    Darum lohnt sich das Mitlesen

    • Für Schüler*innen: Viele der Werkzeuge sind zum Selbstlernen gebaut – wer sie kennt, übt leichter, bekommt schneller Rückmeldung und weiß, wo die Spiele versteckt sind.
    • Für Lehrkräfte: Etliche Helfer sparen Vorbereitungs- und Korrekturzeit. In der Serie steht jeweils, wie man sie in den eigenen Kurs holt.
    • Für alle: Hinter den Kulissen läuft die künstliche Intelligenz dieser Werkzeuge auf dem Schulserver – Daten bleiben im Haus. Auch das erklären wir unterwegs immer wieder.

    So findest du es

    Die Beiträge erscheinen jeden Mittwoch hier auf mosDigitales. Und du musst sie nicht einmal suchen: Die neuesten Artikel werden direkt in Moodle angezeigt – auf dem Dashboard von kurse.mos-muenchen.de, gleich unter der Kursübersicht (siehe Screenshot).

    Ein Hinweis zu den Bildern in dieser Serie: Alle Screenshots entstehen mit eigens angelegten Demo-Konten („Mira Muster“ und „Theo Muster“). Es sind also nie echte Schülerdaten zu sehen.

    Plugin der Woche: mosDigitales stellt jeden Mittwoch eines der Moodle-Werkzeuge vor, die im vergangenen Jahr an der MOS selbst entwickelt wurden. Alle Folgen sammelt die Kategorie „Plugin der Woche“.