Schlagwort: KI in der Schule

  • SoleMate-Lernspiel und Passwort-Tresor der MOS

    SoleMate-Lernspiel und Passwort-Tresor der MOS

    Was haben eine Sneaker-Lieferkette und ein Passwort-Tresor gemeinsam? Auf den ersten Blick wenig. Im digitalen Angebot der MOS zeigen beide jedoch, wie unterschiedlich schulische Werkzeuge aussehen können. SoleMate lädt zum Lernen im Browser ein; Vaultwarden übernimmt eine Verwaltungsaufgabe. Beide gehören zu den Werkzeugen, die seit etwa Juni 2026 auf dem Schulserver bereitstehen.

    Kurz erklärt: Digitale Lern- und Verwaltungswerkzeuge der MOS sind Anwendungen für konkrete Aufgaben: SoleMate macht Materialwirtschaft als browserbasiertes Lernspiel erfahrbar, der Passwort-Tresor verwaltet Zugänge mit Vaultwarden. Beide laufen auf dem schuleigenen Server. Beim Passwort-Tresor setzt die Schule auf Open Source und verbindet digitale Organisation mit Datenhoheit.

    Wie macht SoleMate Materialwirtschaft zum Lernspiel?

    SoleMate macht Materialwirtschaft als browserbasiertes Lernspiel zugänglich. Unter mosfactory.mos-muenchen.de baust du auf einer Weltkarte eine Sneaker-Lieferkette auf. Der Auftrag bringt das Ziel knapp auf den Punkt: „Baue die beste Sneaker-Lieferkette: verdiene Geld, ohne Öko & Sozial zu opfern!“ Damit verbindet das Spiel den Aufbau einer Lieferkette mit Nachhaltigkeits-Abwägungen.

    SoleMate – Lernspiel Materialwirtschaft (Screenshot)
    SoleMate – Lernspiel Materialwirtschaft (Screenshot)

    Die Aufgabe lenkt deinen Blick auf mehrere Ziele zugleich. Geld steht neben ökologischen und sozialen Gesichtspunkten. Du kannst deshalb nicht nur fragen, welche Entscheidung zu einer Lieferkette gehört, sondern auch, welche Folgen du bei einer Abwägung in den Blick nehmen willst. Genau dieser Zusammenhang macht Materialwirtschaft im Spiel zum Gegenstand eigener Entscheidungen.

    Welche Entscheidungen stehen im Mittelpunkt?

    Im Mittelpunkt stehen der Aufbau einer Lieferkette und das Abwägen von Geld, Ökologie und Sozialem. Die Weltkarte bildet den Rahmen, in dem du diese Perspektiven zusammenbringst. Deine Aufgabe bleibt dabei der Aufbau einer Sneaker-Lieferkette.

    Für dein Lernen sind daraus einfache, aber ergiebige Fragen möglich: Wo bemerkst du einen Zielkonflikt? Welche Perspektive leitete deine Entscheidung? Wie würdest du deine Abwägung begründen? Das sind keine zusätzlichen Funktionen des Spiels, sondern Möglichkeiten, den im Spiel angelegten Nachhaltigkeits-Abwägungen bewusst nachzugehen. SoleMate gibt dafür einen konkreten, browserbasierten Handlungsrahmen.

    Was leistet der Passwort-Tresor der MOS?

    Der Passwort-Tresor unter schluessel.mos-muenchen.de ist ein selbstgehosteter Passwortmanager auf Basis von Vaultwarden. Vaultwarden ist mit Bitwarden kompatibel und gehört zu den Open-Source-Lösungen der Schule. Statt eines externen Dienstes stellt die MOS damit einen Passwortmanager auf ihrem eigenen Server bereit.

    Der Name „Tresor“ beschreibt seine Aufgabe anschaulich: Es geht um die Verwaltung von Passwörtern an einem dafür vorgesehenen Ort. Wichtig ist die Abgrenzung zu SoleMate. Der eine Dienst ist ein Lernspiel zur Materialwirtschaft, der andere ein Werkzeug zur Passwortverwaltung. Gemeinsam ist ihnen nicht die Funktion, sondern der Betrieb als schuleigene digitale Angebote.

    Warum gehört Verwalten zur Medienkompetenz?

    Verwalten gehört zur Medienkompetenz, weil digitales Arbeiten nicht bei Recherche, Dokumenten oder Lernspielen endet. Auch Zugänge zu digitalen Werkzeugen müssen übersichtlich gehandhabt werden. Der Passwort-Tresor gibt dieser Aufgabe einen eigenen Platz im digitalen Angebot der MOS. Er macht zugleich sichtbar, dass Datenhoheit auch bei einem alltäglichen Verwaltungswerkzeug eine Rolle spielt.

    Der Passwort-Tresor ist dabei kein weiteres KI-Angebot. Das ist für den Überblick wichtig: Die digitale Umgebung der Schule umfasst KI-Werkzeuge, Lernplattformen, Organisationshilfen, ein Lernspiel und den Passwortmanager. Nicht jede Aufgabe braucht KI. Entscheidend ist, welches Werkzeug für welchen Zweck gedacht ist und wo es betrieben wird.

    Was zeigt der Rückblick auf die Artikelserie?

    Der Rückblick zeigt ein breites Spektrum selbst betriebener Dienste. Kompass beantwortet Recherchefragen mit Quellenangaben. Im Arbeitsbuch kannst du eigene Materialien hochladen, dazu Fragen stellen sowie Notizen und Zusammenfassungen erstellen. Argumente gibt Hinweise zur Selbstüberprüfung, aber keine fertigen Lösungen. Das zugangsgeschützte KI-Portal unterstützt Lehrkräfte beispielsweise bei der Unterrichtsvorbereitung und arbeitet in einer abgesicherten Sandbox.

    Im Hintergrund verbinden Ollama, Speaches, GPUQ, n8n und OnlyOffice unterschiedliche Aufgaben auf dem Schulserver. Der Schulkalender bündelt Termine, die Praktikumsbörse bietet eine Übersicht über Praktikumsplätze, und mosQR erzeugt QR-Codes ohne die Werbe-Tracker externer QR-Dienste. SoleMate und der Passwort-Tresor ergänzen diesen Überblick nun um spielerisches Lernen und digitale Verwaltung.

    Welcher rote Faden verbindet die Werkzeuge?

    Der rote Faden ist die Datenhoheit der Schule. Alle KI-Dienste laufen selbstgehostet auf dem schuleigenen Server; Schülerdaten gehen nicht an externe KI-Anbieter. Für diese Angebote sind deshalb keine Konten bei US-Anbietern nötig. Open-Source-Software bildet an vielen Stellen die Grundlage, darunter Perplexica, Open Notebook, Ollama, Vaultwarden, Moodle und n8n.

    Das bedeutet nicht, dass alle Werkzeuge dasselbe tun. Gerade ihre unterschiedlichen Aufgaben machen den Überblick nützlich: Quellen prüfen, mit eigenen Dokumenten arbeiten, Argumente überdenken, Unterricht vorbereiten, Termine und Praktikumsplätze überblicken, QR-Codes erzeugen, Materialwirtschaft erkunden oder Passwörter verwalten. Die gemeinsame Infrastruktur hält diese Zwecke unter der Kontrolle der Schule zusammen.

    Was nehmen wir ins neue Schuljahr mit?

    Ins neue Schuljahr nehmen wir vor allem klare Fragen mit: Welches Werkzeug passt zu einer Aufgabe? Auf welche Quellen stützt sich eine Antwort? Welche eigenen Materialien werden verwendet? Und wo bleiben die dabei entstehenden Daten? Die im Schuljahr 2025/26 bereitgestellten Dienste geben der Schulfamilie konkrete Anlässe, diese Fragen beim Recherchieren, Lernen und Organisieren zu stellen.

    Die Erprobung von KI als Werkzeug im Unterricht kann dabei an drei bereits sichtbare Schwerpunkte anknüpfen: Recherche mit Quellen, Arbeit mit eigenen Materialien und Argumentationstraining. SoleMate erinnert zugleich daran, digitale Bildung nicht auf KI zu verengen. Ein Lernspiel über nachhaltige Lieferketten und ein selbstgehosteter Passwort-Tresor gehören ebenso zu einer vielseitigen digitalen Schulumgebung.

    In dieser Serie

    Jede Woche erscheint ein neuer Teil in der Kategorie „KI in der Schule“ auf diesem Blog. Die Serie zeigt, wie die MOS digitale Werkzeuge verständlich, selbstgehostet und mit Blick auf Datenschutz einsetzt.

  • Digitale Alltagshelfer: Kalender, Praktika, mosQR

    Digitale Alltagshelfer: Kalender, Praktika, mosQR

    Digitalisierung zeigt sich im Schulalltag nicht nur in großen KI-Anwendungen. Oft sind es kleine, klar umrissene Werkzeuge, die Informationen an einer verlässlichen Stelle bereitstellen oder einen einfachen Arbeitsschritt übernehmen. An der MOS München gehören dazu der Schulkalender organizer, die Praktikumsbörse praktikum und der QR-Code-Generator mosQR.

    Was sind digitale Alltagshelfer an der MOS München?

    Digitale Alltagshelfer an der MOS München sind schuleigene Webwerkzeuge für wiederkehrende Aufgaben: Der Schulkalender bündelt Termine, die Praktikumsbörse zeigt Praktikumsplätze, und mosQR erzeugt QR-Codes. Sie laufen auf dem Schulserver und kommen ohne Tracker und Werbung aus. So bleibt die Nutzung übersichtlich und unter Kontrolle der Schule.

    Alle drei Angebote haben einen eng begrenzten Zweck. Genau das macht sie im Alltag verständlich: Du öffnest das Werkzeug, das zu deiner aktuellen Aufgabe passt. Eine KI ist dafür nicht erforderlich. Gleichzeitig folgen die Dienste der Grundidee, die auch hinter den KI-Angeboten der Schule steht: Digitale Werkzeuge sollen auf der eigenen Infrastruktur bereitstehen und nicht unnötig von externen Plattformen abhängen.

    Wie hilft der Schulkalender organizer im Alltag?

    Der Schulkalender unter organizer.mos-muenchen.de bietet einen zentralen Terminüberblick. Das Angebot ist seit etwa Mai 2026 online. Sein Nutzen liegt in dieser Bündelung: Wenn du dich über Termine informieren möchtest, gibt es dafür einen schuleigenen, gemeinsamen Ausgangspunkt.

    Der Schulkalender (Screenshot, Namen unkenntlich gemacht)
    Der Schulkalender (Screenshot, Namen unkenntlich gemacht)

    Ein zentraler Überblick nimmt dir nicht jede eigene Planung ab. Er schafft aber eine klare Grundlage dafür. Du kannst den Kalender aufrufen, den Terminüberblick prüfen und die für dich wichtigen Angaben anschließend in deine persönliche Planung übernehmen. Der Dienst bleibt dabei bewusst ein Kalender: Er soll Termine sichtbar machen, nicht Entscheidungen für dich treffen.

    Was bietet die Praktikumsbörse praktikum?

    Die Praktikumsbörse unter praktikum.mos-muenchen.de trägt den Titel „Praktikumsstellen – MOS München“ und bietet eine Übersicht über Praktikumsplätze. Wie der Schulkalender ist sie seit etwa Mai 2026 online. Damit erhält die Suche nach einem Praktikumsplatz einen eigenen Ort innerhalb der digitalen Angebote der Schule.

    Wichtig ist die genaue Rolle des Werkzeugs: Die Börse stellt eine Übersicht bereit. Sie nimmt dir weder die persönliche Auswahl noch die weitere Auseinandersetzung mit einem Praktikumsplatz ab. Du kannst sie als Ausgangspunkt nutzen und die dort sichtbaren Möglichkeiten sorgfältig prüfen. So unterstützt das Angebot die Orientierung, ohne mehr zu versprechen, als durch die belegte Funktion abgedeckt ist.

    Warum gibt es mit mosQR einen eigenen QR-Generator?

    mosQR unter qr.mos-muenchen.de ist der schuleigene QR-Code-Generator. Mit ihm kannst du QR-Codes erstellen, ohne dabei die Werbe-Tracker externer QR-Dienste zu verwenden. Der praktische Arbeitsschritt bleibt damit in einem Angebot der Schule, statt dafür auf einen externen QR-Dienst mit Werbe-Trackern auszuweichen.

    Gerade bei einer kleinen Aufgabe ist dieser Unterschied leicht zu übersehen. Ein QR-Code ist schnell erzeugt; entscheidend ist aber auch, welcher Dienst dabei im Hintergrund beteiligt ist. mosQR macht die schulische Alternative direkt erreichbar. Du bekommst die benötigte Funktion, während Werbung und die Werbe-Tracker externer QR-Angebote außen vor bleiben.

    Was verbindet Schulkalender, Praktikumsbörse und mosQR?

    Die drei Werkzeuge verbinden ein klarer Zweck, die Bereitstellung durch die Schule und der Verzicht auf Tracker und Werbung. Sie ergänzen die größeren KI-Dienste um praktische Angebote für Termine, Praktikumsplätze und QR-Codes. Statt möglichst viele Funktionen in einer Plattform zu sammeln, gibt es für jede dieser Aufgaben ein eigenes, nachvollziehbares Werkzeug.

    Der Datenschutz-Rote-Faden der Serie bleibt dabei sichtbar. Der Schulserver steht unter Kontrolle der MOS München. Auch alle KI-Dienste der Schule laufen dort selbstgehostet; Schülerdaten gehen nicht an externe KI-Anbieter. Für diese KI-Infrastruktur und weitere Schuldienste setzt die MOS auf quelloffene Software wie Ollama, n8n, Moodle oder Vaultwarden statt auf Lizenz-Abos. organizer, praktikum und mosQR sind zusätzliche Alltagswerkzeuge innerhalb dieser schuleigenen digitalen Umgebung.

    Sind die drei Alltagshelfer selbst KI-Anwendungen?

    Nein, an der Schule werden sie als weitere digitale Werkzeuge neben den KI-Werkzeugen geführt. Der Schulkalender zeigt Termine, die Praktikumsbörse Praktikumsplätze und mosQR erzeugt QR-Codes. Diese klare Trennung ist hilfreich: Nicht jede digitale Aufgabe braucht ein Sprachmodell oder eine andere Form von KI.

    Wie nutzt du die drei Angebote passend?

    Du wählst das Angebot nach deinem konkreten Anliegen. Die Zuordnung ist einfach:

    • Für einen zentralen Terminüberblick öffnest du organizer.
    • Für eine Übersicht über Praktikumsplätze nutzt du praktikum.
    • Zum Erstellen eines QR-Codes verwendest du mosQR.

    Diese Aufteilung hält die Nutzung überschaubar. Du musst nicht erst entscheiden, welche von vielen Funktionen einer großen Plattform gemeint ist. Zugleich kannst du erkennen, wofür ein Dienst gedacht ist und wo seine Grenze liegt. Das stärkt einen bewussten Umgang mit digitalen Werkzeugen: zuerst die Aufgabe klären, dann den passenden Dienst auswählen.

    Warum gehören kleine Werkzeuge in eine KI-Serie?

    Weil das digitale Schuljahr 2025/26 mehr umfasst als KI. Recherche, Arbeit mit eigenen Materialien und Argumentationstraining werden durch selbstgehostete KI-Dienste unterstützt. Daneben lösen organizer, praktikum und mosQR kleinere, konkrete Aufgaben. Zusammen zeigen die Angebote, dass nicht die Größe oder Neuheit eines Werkzeugs zählt, sondern ein klarer Nutzen und ein verantwortungsvoller technischer Rahmen.

    In dieser Serie

    Jede Woche erscheint ein neuer Teil der Reihe in der Kategorie „KI in der Schule“ auf diesem Blog. Dort lernst du die selbstgehosteten KI-Dienste und weitere digitale Werkzeuge der MOS München Schritt für Schritt kennen.

  • Schulserver erklärt: So laufen unsere KI-Dienste

    Wenn du Kompass, Arbeitsbuch oder Argumente öffnest, siehst du jeweils ein Werkzeug mit einer eigenen Aufgabe. Im Hintergrund teilen sich die KI-Dienste jedoch einen schuleigenen Server. Damit das funktioniert, übernimmt nicht ein einziges Programm alles. Mehrere technische Bausteine arbeiten mit klar verteilten Rollen zusammen.

    Kurzdefinition: Die KI-Infrastruktur der MOS ist das technische Zusammenspiel aus lokalen Sprachmodellen, Sprach-KI, einer fair geteilten Grafikkarte, Automatisierungen und einem Dokumentenserver. Alle Bausteine laufen als Docker-Container auf dem schuleigenen Server. So bleiben Schülerdaten im Haus und gelangen nicht an externe KI-Anbieter.

    Wie schafft ein Schulserver mehrere KI-Dienste?

    Der Schulserver schafft mehrere KI-Dienste durch Arbeitsteilung: Ollama stellt lokale Sprachmodelle bereit, Speaches kümmert sich um Spracherkennung und Sprachausgabe, GPUQ teilt die Grafikkarte fair, n8n übernimmt Automatisierungen und OnlyOffice dient als Dokumentenserver. Jeder Baustein hat damit eine überschaubare Aufgabe.

    Alle diese Bausteine laufen als Docker-Container auf demselben Server. Für dich erscheinen die Angebote trotzdem als unterschiedliche Dienste. Kompass ist die KI-Suche mit Quellenangaben, Arbeitsbuch arbeitet mit eigenen Materialien und Argumente unterstützt beim Prüfen von Charakterisierungen, Erörterungen und Argumenten. Hinter den verschiedenen Oberflächen steht also eine gemeinsame, lokal betriebene Grundlage.

    Was bedeutet dabei „selbstgehostet“?

    Selbstgehostet bedeutet hier: Die KI-Dienste laufen auf dem schuleigenen Server unter der Kontrolle der Schule. Für ihre Nutzung sind keine Konten bei US-Anbietern nötig, und Schülerdaten gehen nicht an externe KI-Anbieter. Die Schule setzt dabei auf Open-Source-Software statt auf Lizenz-Abos.

    Welche Aufgabe übernimmt Ollama?

    Ollama stellt die lokalen Sprachmodelle auf dem Schulserver bereit. Ein konkretes Beispiel ist der Chat-Trainer Argumente: Dort arbeitet das offene Modell gpt-oss lokal über Ollama. Der Trainer kann dadurch Hinweise zur Selbstüberprüfung geben, ohne eine Anfrage an einen externen KI-Anbieter zu schicken.

    Ollama ist damit ein Teil der technischen Grundlage und nicht mit der sichtbaren Anwendung gleichzusetzen. Du begegnest im Browser etwa dem Dienst Argumente; das lokale Sprachmodell dahinter wird über Ollama betrieben. Diese Unterscheidung hilft, Oberfläche und Infrastruktur auseinanderzuhalten.

    Wofür ist Speaches zuständig?

    Speaches ist für Spracherkennung und Sprachausgabe zuständig. Diese Sprach-KI läuft auf der eigenen Grafikkarte des Schulservers. Sprache wird damit ebenfalls innerhalb der schuleigenen Infrastruktur verarbeitet; Schülerdaten werden nicht an einen externen KI-Anbieter weitergegeben.

    Die Aufgabenteilung ist einfach: Ollama steht für lokale Sprachmodelle, Speaches für gesprochene Ein- und Ausgaben. Beide gehören zur KI-Infrastruktur, erfüllen aber unterschiedliche Funktionen. Welche Oberfläche du gerade verwendest, ändert nichts am Grundsatz: Die KI-Dienste werden selbstgehostet.

    Warum braucht die Grafikkarte eine Warteschlange?

    Die Grafikkarte braucht eine Warteschlange, weil mehrere Dienste sie nutzen. GPUQ übernimmt diese Aufgabe und teilt die Grafikkarte fair zwischen den Diensten. So gibt es für die gemeinsam genutzte Ressource eine geordnete Verteilung.

    Du kannst dir GPUQ wie die Schlange in der Mensa vorstellen: Viele möchten zur gleichen Ausgabe, aber es gibt einen gemeinsamen Anlaufpunkt. Statt dass sich alle gleichzeitig vordrängen, ordnet die Schlange, wer an die Reihe kommt. GPUQ erfüllt für die Grafikkarte diese koordinierende Rolle und sorgt dabei für eine faire Teilung.

    Die Warteschlange ist selbst kein Sprachmodell und keine Sprach-KI. Sie verwaltet die gemeinsame Nutzung der Grafikkarte. Gerade weil mehrere Angebote auf einem einzigen Schulserver laufen, ist diese Rolle wichtig für das Zusammenspiel der Dienste.

    Was automatisiert n8n?

    n8n ist der Baustein für Automatisierungen. Es ist Open-Source-Software und läuft wie die anderen Bestandteile als Docker-Container auf dem Schulserver. n8n ist also weder die KI-Suche noch das Sprachmodell, sondern übernimmt im Hintergrund die Rolle für automatisierte Abläufe.

    Die Rollen bleiben dabei klar getrennt: Anders als Ollama stellt n8n nicht die lokalen Sprachmodelle bereit, und anders als Speaches ist es nicht für Sprache zuständig. In dieser Infrastruktur übernimmt n8n Automatisierungen. Damit gibt es auch für diesen Bereich einen eigenen Baustein auf dem Schulserver.

    Welche Rolle hat OnlyOffice?

    OnlyOffice übernimmt die Rolle des Dokumentenservers. Damit ist auch der Bereich Dokumente als eigener Baustein in der Infrastruktur vertreten. OnlyOffice ist weder das lokale Sprachmodell noch die Warteschlange für die Grafikkarte. Seine klar benannte Aufgabe macht die Arbeitsteilung auf dem Schulserver leichter verständlich.

    Warum laufen die Bausteine in Docker-Containern?

    Docker-Container sind die gemeinsame Betriebsform der Bausteine auf dem Schulserver. Ollama, Speaches, GPUQ, n8n und OnlyOffice laufen dort als Container. So kann ein einziger Server die unterschiedlichen Rollen innerhalb derselben schuleigenen Infrastruktur tragen.

    Für den Blick hinter die Kulissen ist vor allem diese Ordnung wichtig: Hinter den sichtbaren Diensten stehen mehrere klar benannte Bestandteile, die gemeinsam auf dem Schulserver betrieben werden. Ein Docker-Container ist in diesem Aufbau also kein zusätzliches KI-Angebot, sondern die Betriebsform eines Bausteins.

    Wie schützt diese Technik Schülerdaten?

    Die Technik schützt Schülerdaten durch Datenhoheit: Alle KI-Dienste laufen auf dem Server der Schule, und die Schule behält die Kontrolle. Schülerdaten bleiben im Haus und werden nicht an externe KI-Anbieter übertragen. Diese Datenhoheit bildet den gemeinsamen Datenschutz-Rahmen im Sinne der DSGVO.

    Open Source gehört ebenfalls zu diesem Ansatz. Bei Ollama und n8n setzt die Schule ausdrücklich auf quelloffene Software; auch zentrale Anwendungen wie Perplexica und Open Notebook sind quelloffen. Das ersetzt keine kritische Prüfung von KI-Ergebnissen, erklärt aber, warum die technische Grundlage nicht auf externen KI-Konten und Lizenz-Abos aufbaut.

    In dieser Serie

    Jede Woche erscheint ein neuer Teil in der Kategorie „KI in der Schule“ auf diesem Blog. Darin zeigen wir dir die selbstgehosteten KI-Angebote und weitere digitale Werkzeuge der MOS verständlich und mit Blick auf Datenschutz.

  • KI-Portal für Lehrkräfte: geschützt vorbereiten

    Eine KI-Assistenz für die Unterrichtsvorbereitung wirft zwei Fragen zugleich auf: Wobei kann sie Lehrkräfte unterstützen, und in welcher Umgebung geschieht das? Die MOS München beantwortet beide mit einem eigenen, geschützten Angebot. Das KI-Portal für Lehrkräfte verbindet Assistenz mit einer klaren technischen Grenze nach außen.

    Kurzdefinition: Das KI-Portal für Lehrkräfte ist eine zugangsgeschützte, selbstgehostete KI-Assistenz der MOS München. Es basiert auf OpenClaw, läuft auf dem schuleigenen Server und unterstützt zum Beispiel bei der Unterrichtsvorbereitung. Ein Login verhindert öffentlichen Zugriff, eine abgesicherte Sandbox begrenzt die Arbeitsumgebung, und Schülerdaten gehen nicht an externe KI-Anbieter.

    Was ist das KI-Portal für Lehrkräfte?

    Das Portal unter ki.mos-muenchen.de ist die zugangsgeschützte KI-Assistenz für Lehrkräfte der MOS München. Technische Grundlage ist OpenClaw. Das Angebot besteht ungefähr seit Februar oder März 2026 und ist nicht öffentlich nutzbar: Vor dem Zugang steht eine Anmeldung.

    Damit gehört das Portal zu den selbstgehosteten KI-Diensten der Schule. „Selbstgehostet“ bedeutet hier ganz konkret: Der Dienst läuft auf dem schuleigenen Server unter Kontrolle der Schule. Für die Nutzung ist deshalb kein Konto bei einem US-Anbieter nötig. Das ist keine Aussage über die Qualität einer Antwort, sondern über den Ort und die Verantwortung der technischen Verarbeitung.

    Wobei unterstützt die KI-Assistenz?

    Die KI-Assistenz ist zum Beispiel für die Unterrichtsvorbereitung gedacht. Sie stellt Lehrkräften dafür einen geschützten Arbeitsbereich bereit. Welche pädagogische Entscheidung am Ende getroffen wird, bleibt Teil der Unterrichtsvorbereitung; das Portal ist ein Werkzeug innerhalb dieses Prozesses.

    Gerade diese Einordnung ist wichtig: Das Portal wird nicht als öffentlicher Chatdienst beschrieben, sondern als Werkzeug für Lehrkräfte hinter einer Authentifizierung. Wenn du zur Schulfamilie gehörst, kannst du daran erkennen, wie die MOS KI in diesem Bereich erprobt: mit einem bestimmten Zweck, einer festgelegten Zielgruppe und einer technisch geschützten Umgebung.

    Warum braucht das Portal einen Login?

    Der Login sorgt dafür, dass das Lehrkräfte-Portal nicht öffentlich zugänglich ist. Eine Webadresse allein öffnet den Dienst also nicht für beliebige Besucher*innen. Erst die Authentifizierung trennt den geschützten Bereich vom frei erreichbaren Internet.

    Zugangsschutz ist dabei mehr als ein vorgeschaltetes Hinweisschild. Er ordnet den Dienst einer berechtigten Nutzergruppe zu. Das passt zum Zweck des Portals: Es handelt sich um eine Assistenz für Lehrkräfte, nicht um ein allgemeines öffentliches KI-Angebot. Der geschützte Zugang macht diese Trennung technisch sichtbar.

    Was bedeutet der Zugangsschutz für dich?

    Für dich bedeutet er, dass verschiedene Angebote der Schule unterschiedliche Zugänge haben können. Beim KI-Portal ist die Anmeldung ausdrücklich Teil des Konzepts. Dass es hier keinen Screenshot gibt, folgt derselben Grenze: Ein geschützter Lehrkräfte-Bereich wird in diesem Artikel nicht wie eine öffentliche Oberfläche präsentiert.

    Warum ist eine Sandbox wichtig?

    Die abgesicherte Sandbox begrenzt die Arbeitsumgebung der KI-Assistenz. Du kannst sie dir als einen abgegrenzten Bereich vorstellen: OpenClaw arbeitet nicht einfach ohne technische Einfassung, sondern innerhalb dieser geschützten Umgebung.

    Die Sandbox und der Login erfüllen dabei unterschiedliche Aufgaben. Der Login regelt den Zugang zum Portal; die Sandbox betrifft die Umgebung, in der die Assistenz arbeitet. Beide Maßnahmen ergänzen sich. Die eine Grenze liegt vor der Tür, die andere um den Arbeitsbereich. So wird Schutz nicht nur als Regel formuliert, sondern in den Aufbau des Angebots einbezogen.

    Garantiert die Sandbox richtige KI-Antworten?

    Nein, die Sandbox beschreibt die abgesicherte technische Umgebung, nicht die inhaltliche Richtigkeit einer KI-Ausgabe. Zugangsschutz und Sandbox beantworten Sicherheitsfragen des Betriebs. Ob eine Unterstützung fachlich und pädagogisch passt, muss davon getrennt betrachtet werden. Diese Unterscheidung hilft dir, technische Absicherung nicht mit inhaltlicher Verlässlichkeit zu verwechseln.

    Wie schützt die MOS Schülerdaten?

    Die MOS betreibt ihre KI-Dienste selbst auf dem schuleigenen Server; Schülerdaten gehen nicht an externe KI-Anbieter. Beim Lehrkräfte-Portal kommen der Login und die abgesicherte Sandbox hinzu. Die Schule behält damit die Kontrolle über den Server und hält Schülerdaten im Haus.

    Dieser Ansatz verbindet Datenschutz mit Datenhoheit. Entscheidend ist nicht nur, dass ein KI-Werkzeug erreichbar ist, sondern wer die Infrastruktur kontrolliert und ob für den Dienst externe KI-Konten nötig sind. Bei den selbstgehosteten Angeboten der MOS lautet die Antwort: Kontrolle durch die Schule und keine nötigen Konten bei US-Anbietern.

    Welche Rolle spielt Open Source?

    Open Source ist ein Grundbaustein der schuleigenen KI-Infrastruktur. Die MOS setzt bei ihren digitalen Diensten auf quelloffene Software statt auf Lizenz-Abos. Das Lehrkräfte-Portal basiert auf OpenClaw und ist in die selbstgehostete Umgebung der Schule eingebettet.

    Für die Schulfamilie ergibt sich daraus ein durchgehendes Bild: Die KI-Werkzeuge werden auf dem eigenen Server betrieben, Datenschutz wird durch Datenhoheit gestützt, und die Schule behält die technische Kontrolle. Beim Portal für Lehrkräfte werden diese Grundsätze zusätzlich durch Anmeldung und Sandbox konkret.

    Was macht das Portal zu einem Schulwerkzeug?

    Zum Schulwerkzeug wird das Portal durch seinen klaren Rahmen: Es richtet sich an Lehrkräfte, unterstützt bei der Unterrichtsvorbereitung, verlangt eine Anmeldung und läuft geschützt auf der eigenen Infrastruktur. Seine Aufgabe, seine Zielgruppe und sein Betriebsort sind damit eindeutig benannt.

    Das ist auch eine hilfreiche Checkliste, wenn du andere KI-Angebote einordnen möchtest: Für wen ist ein Dienst gedacht? Wo läuft er? Wer kontrolliert den Server? Gibt es einen geschützten Zugang? Und verlassen Schülerdaten die Schule? Beim KI-Portal der MOS sind Zielgruppe, Schulserver, Zugangsschutz und der Verbleib der Schülerdaten klar beschrieben.

    In dieser Serie

    Jede Woche erscheint ein neuer Teil in der Kategorie „KI in der Schule“ auf diesem Blog. Die Serie zeigt dir, wie die MOS digitale Werkzeuge selbst hostet und Datenschutz, Open Source und Unterricht zusammendenkt.

  • KI in der Schule: Argumentieren mit dem Chat-Trainer

    KI in der Schule: Argumentieren mit dem Chat-Trainer

    Eine gute Argumentation entsteht selten im ersten Anlauf. Eine Behauptung braucht Gründe, Gegenpositionen verdienen eine faire Prüfung, und am Ende musst du selbst entscheiden, was trägt. Genau bei diesem Überarbeiten setzt „Argumente“ an: Der schuleigene Chat-Trainer begleitet dich beim Nachdenken, ohne dir das Denken abzunehmen.

    Kurz erklärt: „Argumente“ ist der selbstgehostete Chat-Trainer der MOS München für das Üben von Charakterisierungen, Erörterungen und Argumenten. Er basiert auf OpenAssistantGPT und nutzt das offene Sprachmodell gpt-oss lokal über Ollama. Statt fertige Lösungen zu liefern, gibt er Hinweise, mit denen du deine Überlegungen selbst prüfen und weiterentwickeln kannst.

    Was ist der Chat-Trainer „Argumente“?

    „Argumente“ ist ein eigener Chatbot der MOS München und seit etwa Februar 2026 online. Technisch beruht er auf dem quelloffenen Framework OpenAssistantGPT, das mit Next.js umgesetzt ist. Als Sprachmodell arbeitet gpt-oss, ein offenes Modell von OpenAI. Ollama führt dieses Modell lokal auf dem Schulserver aus.

    Entscheidend ist aber nicht der technische Unterbau, sondern die Rolle des Werkzeugs: Der Trainer soll dir keine fertigen Lösungen geben. Sein Motto folgt dem Montessori-Prinzip „Hilf mir, es selbst zu tun!“. Deshalb stehen Hinweise zur Selbstüberprüfung im Mittelpunkt. Du bleibst verantwortlich für die Charakterisierung, die Erörterung oder das Argument, an dem du arbeitest.

    Argumente – der Chat-Trainer (Screenshot)
    Argumente – der Chat-Trainer (Screenshot)

    Wie kannst du mit der KI argumentieren üben?

    Du kannst eine eigene Position formulieren, sie im Chat prüfen und anschließend gezielt überarbeiten. Dabei hilft es, nicht sofort nach einer vollständigen Antwort zu fragen. Teile deinen Gedankengang lieber in kleine Prüfschritte und nutze die Hinweise des Trainers als Anlass für deine nächste Entscheidung.

    Auch eine Debatte kannst du so vorbereiten: Formuliere zuerst deine Position, teste im Chat eine Gegenposition und entwickle darauf deine eigene Antwort. Der Trainer liefert dabei ein Gegenüber zum Üben; welche Argumente du übernimmst, veränderst oder zurückweist, entscheidest du selbst.

    • Position klären: Formuliere deine These in einem eindeutigen Satz. Bitte dann um einen Hinweis, an welcher Stelle sie noch unklar oder zu allgemein ist.
    • Begründung prüfen: Ergänze einen Grund für deine Position. Frage, ob die Verbindung zwischen Behauptung und Begründung nachvollziehbar ist.
    • Gegenposition testen: Bitte um eine mögliche Gegenposition. Antworte darauf mit deinen eigenen Worten, statt den Vorschlag einfach zu übernehmen.
    • Argument überarbeiten: Vergleiche deine erste und deine neue Fassung. Entscheide selbst, welcher Hinweis dein Argument tatsächlich präziser macht.

    Auch bei einer Charakterisierung oder Erörterung gilt dieses Vorgehen: Du bringst deinen eigenen Entwurf ein und lässt dir Ansatzpunkte zur Selbstkontrolle geben. Der Chat ist damit kein Abkürzungsautomat, sondern ein Gegenüber für einen zusätzlichen Prüfdurchgang.

    Warum gibt der Trainer keine fertigen Lösungen?

    Weil das Werkzeug dich beim eigenständigen Arbeiten unterstützen soll. Eine fertige Erörterung würde zwar Text liefern, aber nicht zeigen, welche gedanklichen Entscheidungen du selbst getroffen hast. Ein Hinweis lässt dir dagegen Raum: Du kannst ihn annehmen, verwerfen oder zum Ausgangspunkt für eine bessere Formulierung machen.

    Das ist besonders beim Argumentieren wichtig. Eine überzeugend klingende Formulierung ist noch kein Beleg dafür, dass ein Gedanke trägt. Du musst weiterhin prüfen, ob deine Behauptung verständlich ist, ob die Begründung dazu passt und ob du eine Gegenposition angemessen berücksichtigt hast. Genau dieses Prüfen lässt sich nicht sinnvoll an den Chatbot abgeben.

    Wo liegen die Grenzen von KI-Argumenten?

    Die Grenze liegt dort, wo ein sprachlich passender Vorschlag mit einem eigenen Urteil verwechselt wird. Der Trainer kann einen Hinweis oder eine Gegenposition formulieren. Ob sie für deine konkrete Aufgabe relevant, ausreichend begründet und fair dargestellt ist, entscheidest jedoch du.

    Behandle eine KI-Antwort deshalb als Prüfangebot, nicht als Autorität. Stelle Rückfragen, vergleiche verschiedene Formulierungen und suche nach Lücken im Gedankengang. Wenn ein Vorschlag nur gut klingt, aber keine nachvollziehbare Begründung enthält, ist er kein starkes Argument. Und wenn eine Gegenposition zu einfach ausfällt, solltest du sie stärker formulieren, bevor du auf sie antwortest.

    Kritisches Denken zeigt sich also nicht darin, jeden KI-Hinweis abzulehnen. Es zeigt sich darin, jeden Hinweis nach denselben Maßstäben zu prüfen wie den eigenen Text. So bleibt der Chat ein Werkzeug, während Auswahl, Begründung und Schlussfolgerung bei dir liegen.

    Wie schützt die MOS deine Daten beim KI-Chat?

    Die MOS betreibt den Chat-Trainer vollständig auf dem schuleigenen Server. Das Sprachmodell läuft dort lokal über Ollama; Schülerdaten werden nicht an externe KI-Anbieter weitergegeben. Für die Nutzung ist deshalb auch kein Konto bei einem US-Anbieter nötig.

    Damit verbindet „Argumente“ zwei Ziele der schulischen KI-Angebote: Du kannst ein aktuelles Werkzeug für den Unterricht erproben, und die Schule behält zugleich die Datenhoheit. Der offene technische Aufbau mit OpenAssistantGPT, gpt-oss und Ollama macht den Dienst zu einer selbstgehosteten Alternative unter Kontrolle der Schule.

    Was nimmst du aus einem Training mit?

    Du nimmst im besten Fall nicht einfach mehr Text mit, sondern bessere Fragen an deinen eigenen Text. Ist meine These eindeutig? Trägt meine Begründung? Habe ich eine ernst zu nehmende Gegenposition geprüft? Wenn du diese Fragen nach dem Chat selbst beantworten kannst, hat der Trainer seine Aufgabe erfüllt: Er hat dir beim Selberdenken geholfen.

    In dieser Serie

    Jede Woche erscheint ein neuer Teil in der Kategorie „KI in der Schule“ auf diesem Blog. Die Serie stellt die selbstgehosteten KI-Dienste und weitere digitale Werkzeuge der MOS München vor.

  • Arbeitsbuch: Open Notebook für eigene Quellen

    Arbeitsbuch: Open Notebook für eigene Quellen

    Eigene Texte sammeln, gezielt befragen und die Ergebnisse in Notizen festhalten: Genau dafür gibt es das Arbeitsbuch der MOS München. Der Dienst basiert auf Open Notebook und ergänzt seit etwa Juni 2026 die digitalen Lernwerkzeuge der Schule. Statt mit beliebigen Antworten zu beginnen, arbeitest du hier mit dem Material, das du selbst ausgewählt hast.

    Kurz erklärt: Das Arbeitsbuch der MOS München ist eine quelloffene, selbstgehostete Lernumgebung auf Basis von Open Notebook. Du lädst eigene Texte und Dokumente hoch, stellst Fragen zu diesen Materialien und erstellst daraus Notizen oder Zusammenfassungen. Der Dienst läuft auf dem schuleigenen Server und ist nach einer Anmeldung zugänglich.

    Was ist das Arbeitsbuch der MOS?

    Das Arbeitsbuch ist die selbstgehostete Alternative der Schule zu Google NotebookLM. Technisch kommt dafür die Open-Source-Software Open Notebook zum Einsatz. Für dich steht aber nicht der Name der Software im Mittelpunkt, sondern eine einfache Idee: Du stellst deine eigenen Materialien zusammen und nutzt sie als Grundlage für Fragen, Notizen und Zusammenfassungen.

    Damit unterscheidet sich das Arbeitsbuch von einer offenen Suche nach Informationen. Die Ausgangsbasis liegt bereits vor: Es sind die Texte und Dokumente, mit denen du dich beschäftigen möchtest. Das kann dir helfen, einen klar abgegrenzten Gegenstand Schritt für Schritt zu erschließen, statt sofort in viele verschiedene Richtungen weiterzusuchen.

    Open Notebook – das digitale Arbeitsbuch (Screenshot)
    Open Notebook – das digitale Arbeitsbuch (Screenshot)

    Was kannst du mit Open Notebook machen?

    Du kannst eigene Texte und Dokumente hochladen, Fragen zu ihnen stellen sowie Notizen und Zusammenfassungen erstellen. So bleiben Material, Fragen und deine weitere Bearbeitung in einer gemeinsamen Lernumgebung. Der Zugang erfolgt über eine Anmeldung.

    • Material auswählen: Du entscheidest, welche Texte oder Dokumente die Grundlage bilden.
    • Fragen formulieren: Du richtest deine Fragen gezielt an das bereitgestellte Material.
    • Ergebnisse ordnen: Du kannst Notizen anlegen und Zusammenfassungen erstellen.
    • Weiterarbeiten: Du vergleichst die Ergebnisse mit den hochgeladenen Quellen und hältst deine eigenen Schlüsse fest.

    Die ersten drei Schritte sind Funktionen des Arbeitsbuchs. Der vierte bleibt deine Aufgabe: Das Werkzeug kann Material für die weitere Arbeit strukturieren, doch lesen, abgleichen und begründet urteilen musst du selbst. Gerade dadurch wird aus einer schnellen Frage eine aktive Beschäftigung mit Quellen.

    Warum hilft das beim Lernen mit Quellen?

    Das Arbeitsbuch hilft dir, weil Fragen nicht losgelöst von deinem Lernmaterial stehen. Du kannst eine unklare Stelle zum Ausgangspunkt nehmen, Zusammenhänge erfragen und anschließend prüfen, wie sich die Antwort im ursprünglichen Text wiederfindet. Eine Zusammenfassung kann dir außerdem einen Überblick geben, den du danach am Dokument kontrollierst und mit eigenen Notizen ergänzt.

    Aktives Arbeiten beginnt deshalb schon vor der ersten Eingabe. Welche Dokumente gehören zu deinem Thema? Welche Frage ist noch offen? Welche Aussage möchtest du genauer verstehen? Je genauer du dein Ziel formulierst, desto gezielter kannst du mit dem bereitgestellten Material arbeiten. Das Arbeitsbuch nimmt dir diese Entscheidungen nicht ab, sondern gibt ihnen einen gemeinsamen Ort.

    Wie kann eine Arbeitsphase aussehen?

    Beginne mit einer eigenen Leitfrage und wähle dazu passende Texte oder Dokumente aus. Lade sie in das Arbeitsbuch, stelle eine konkrete Frage und notiere, was dir an der Antwort wichtig oder noch unklar erscheint. Lass dir anschließend eine Zusammenfassung erstellen und vergleiche sie mit dem Ausgangsmaterial. Zum Schluss formulierst du in eigenen Worten, was du aus den Quellen mitnimmst.

    Dieser Ablauf nutzt alle bestätigten Grundfunktionen des Dienstes, ohne das eigene Denken an die KI abzugeben. Du bestimmst die Materialien, setzt den Schwerpunkt und prüfst die Ergebnisse. So bleibt das Arbeitsbuch ein Lernwerkzeug und wird nicht zum Ersatz für das Lesen oder für deine eigene Begründung.

    Wie bleiben Schülerdaten geschützt?

    Das Arbeitsbuch läuft vollständig auf dem schuleigenen Server. Wie bei den anderen KI-Diensten der MOS gehen keine Schülerdaten an externe KI-Anbieter. Die Schule behält damit die Kontrolle über den Betrieb und die Daten; Konten bei US-Anbietern sind für diese schulische Alternative nicht nötig.

    Dazu passt die technische Grundlage: Open Notebook ist quelloffen und wird selbstgehostet. Die MOS setzt damit auf Open-Source-Software statt auf ein Lizenz-Abo. Für die Nutzung des Arbeitsbuchs ist dennoch eine Anmeldung erforderlich. Selbstgehostet bedeutet also nicht öffentlich zugänglich, sondern Betrieb in der eigenen schulischen Umgebung.

    Was bleibt deine Aufgabe?

    Du wählst die Quellen aus, stellst sinnvolle Fragen und überprüfst die erstellten Notizen und Zusammenfassungen am Material. Das ist der Kern des Werkzeugs: KI unterstützt die Auseinandersetzung mit eigenen Dokumenten, während Auswahl, Einordnung und Schlussfolgerung bei dir bleiben. So passt das Arbeitsbuch zu einem Unterricht, in dem KI als Werkzeug erprobt wird.

    In dieser Serie

    Dieser Beitrag ist Teil der Reihe „KI in der Schule“ auf mosDigitales. Jede Woche erscheint in der Kategorie „KI in der Schule“ auf diesem Blog ein neuer Teil über die digitalen Werkzeuge der MOS München.

  • KI-Suchmaschine Kompass: Recherche mit Quellen

    KI-Suchmaschine Kompass: Recherche mit Quellen

    Eine KI-Antwort klingt oft schnell schlüssig. Für eine gute Recherche reicht das aber nicht: Du musst nachvollziehen können, woher eine Aussage kommt, und die angegebenen Quellen selbst prüfen. Genau dafür betreibt die MOS München mit Kompass eine eigene KI-Suche auf dem Schulserver.

    Was ist die KI-Suchmaschine Kompass?

    Kurzdefinition: Kompass ist die schuleigene, quelloffene und selbstgehostete KI-Suchmaschine der MOS München. Sie bietet eine Chat-Oberfläche, beantwortet Fragen mit Quellenangaben und läuft vollständig auf dem Schulserver. Dadurch bleiben Schülerdaten im Haus und gehen nicht an externe KI-Anbieter. Kompass basiert auf Perplexica und ist seit etwa Dezember 2025 online.

    Kompass – die schuleigene KI-Suche (Screenshot)
    Kompass – die schuleigene KI-Suche (Screenshot)

    Du kannst deine Frage in zusammenhängenden Sätzen stellen und die Antwort als Einstieg in eine Recherche nutzen. Der entscheidende Zusatz sind die Quellenangaben: Sie zeigen dir Ansatzpunkte, an denen du weiterlesen, vergleichen und kontrollieren kannst. Kompass soll deshalb nicht das eigene Denken ersetzen, sondern einen nachvollziehbaren Weg von der Frage zu den Quellen eröffnen.

    Wie unterscheidet sich Kompass von Google und ChatGPT?

    Kompass verbindet eine KI-gestützte Antwort mit Quellenangaben in einer Chat-Oberfläche. Bei einer klassischen Google-Suche arbeitest du zunächst mit einer Trefferliste und öffnest passende Seiten selbst. In einer allgemeinen Chat-Oberfläche wie ChatGPT steht dagegen häufig das Gespräch mit dem Sprachmodell im Vordergrund. Kompass ist für die Recherche so angelegt, dass Antwort und Quellen gemeinsam betrachtet werden.

    Hinzu kommt der Betriebsort: Kompass läuft vollständig auf dem schuleigenen Server und basiert auf der Open-Source-Software Perplexica. Für die schuleigene KI-Suche ist deshalb kein Konto bei einem externen KI-Anbieter nötig. Die Schule behauptet damit nicht, andere Angebote seien verboten. Sie stellt eine eigene Alternative bereit, bei der die Kontrolle über die verarbeiteten Schülerdaten bei der Schule bleibt.

    Warum sind Quellenangaben noch kein Wahrheitsbeweis?

    Eine Quellenangabe macht eine Antwort überprüfbar, beweist aber nicht automatisch, dass jede Aussage richtig oder vollständig ist. Du solltest die angegebene Quelle selbst aufrufen und kontrollieren, ob sie die Aussage tatsächlich trägt. Erst dieser Schritt macht aus einer bequem erzeugten Antwort eine bewusste Recherche.

    Für eine erste Quellenprüfung helfen dir vier einfache Fragen:

    • Wer veröffentlicht die Information, und ist die verantwortliche Stelle erkennbar?
    • Passt die Aussage in der Quelle wirklich zu deiner Frage?
    • Ist erkennbar, auf welchen Zeitraum sich die Information bezieht?
    • Findest du die zentrale Aussage auch in einer weiteren geeigneten Quelle?

    Diese Prüfung bleibt deine Aufgabe. Gerade bei einem Rechercheauftrag zählt nicht nur ein fertiger Text. Wichtig ist auch, dass du deinen Weg erklären kannst: Welche Suchfrage hast du gestellt, welche Quellen hast du ausgewählt und warum hältst du sie für passend?

    Wie kann ein Rechercheauftrag mit Kompass aussehen?

    Ein möglicher Rechercheauftrag lässt sich als kurzer, überprüfbarer Arbeitsprozess gestalten. Du untersuchst dabei ein Thema aus dem Unterricht, dokumentierst die von Kompass genannten Quellen und formulierst am Ende eine eigene, begründete Antwort. Das ist ein Beispiel für den Einsatz des Werkzeugs, keine Beschreibung einer bestimmten Klasse oder bereits durchgeführten Aufgabe.

    Welche Schritte gehören zum Beispielauftrag?

    Zum Beispielauftrag gehören fünf Schritte: eine Leitfrage formulieren, die Kompass-Antwort lesen, Quellen aufrufen, deren Aussagen vergleichen und daraus eine eigene Antwort entwickeln.

    1. Formuliere eine offene Leitfrage zu deinem Unterrichtsthema. Statt nur nach einem Begriff zu fragen, kannst du etwa schreiben: „Welche unterschiedlichen Positionen gibt es zu [Thema], und auf welche Quellen stützen sie sich?“
    2. Stelle die Frage in Kompass und lies die Antwort zunächst vollständig.
    3. Öffne mehrere angegebene Quellen. Notiere jeweils, welche Aussage du dort tatsächlich wiederfindest.
    4. Vergleiche die Quellen: Wo stimmen sie überein, wo setzen sie unterschiedliche Schwerpunkte und welche Frage bleibt offen?
    5. Schreibe deine eigene Antwort. Trenne dabei klar zwischen Aussagen aus den Quellen und deiner Schlussfolgerung.

    So wird Kompass nicht zur Abkürzung an den Quellen vorbei. Die KI-Suche hilft dir beim Einstieg und bei der Orientierung; die Auswahl, Prüfung und Einordnung übernimmst du. Auch eine gute Anschlussfrage entsteht aus deiner Lektüre: Wenn zwei Quellen verschiedene Aspekte betonen, kannst du gezielt danach fragen und anschließend erneut prüfen.

    Was nimmt dir Kompass nicht ab?

    Kompass nimmt dir weder das Lesen der Quellen noch die fachliche Bewertung und die eigene Formulierung ab. Eine übersichtlich präsentierte Antwort kann überzeugend wirken, doch ihre Qualität hängt davon ab, ob die Belege passen. Du bleibst dafür verantwortlich, Widersprüche zu erkennen, Begriffe zu klären und aus den gefundenen Informationen einen begründeten Text zu entwickeln.

    Das ist zugleich eine wichtige Übung in Medienkompetenz: Du behandelst KI nicht als Autorität, sondern als Werkzeug. Quellenangaben ermöglichen dir, Aussagen zurückzuverfolgen. Kritisches Denken beginnt dann mit dem nächsten Prüfschritt, nicht mit dem Ende der KI-Antwort.

    Warum gehören Datenschutz und Open Source zur Recherche?

    Datenschutz und Open Source gehören bei Kompass zur technischen Grundlage: Perplexica ist quelloffen, der Dienst wird selbstgehostet und alle Verarbeitung läuft auf dem Schulserver. Schülerdaten werden nicht an externe KI-Anbieter weitergegeben. Diese Datenhoheit ist der Grund, warum die MOS für die KI-Suche eine eigene Infrastruktur bereitstellt.

    Damit verbindet Kompass zwei Lernziele: Du kannst eine KI-gestützte Recherche mit sichtbaren Quellen erproben und zugleich darauf achten, wie ein digitales Werkzeug mit Daten umgeht. Beides gehört zu einem verantwortungsvollen Einsatz von KI in der Schule.

    In dieser Serie

    Jede Woche erscheint ein neuer Teil in der Kategorie „KI in der Schule“ auf diesem Blog. Im nächsten Teil lernst du das selbstgehostete Arbeitsbuch für das Arbeiten mit eigenen Materialien kennen.

  • KI in der Schule – selbst gehostet statt Cloud

    Künstliche Intelligenz kann beim Recherchieren, beim Arbeiten mit eigenen Materialien und beim Prüfen von Argumenten helfen. In der Schule stellt sich dabei aber immer auch die Frage: Wo werden Eingaben und Dokumente verarbeitet? Die MOS München gibt darauf seit dem Schuljahr 2025/26 eine eigene technische Antwort.

    Kurz definiert: Selbstgehostete KI in der Schule bedeutet, dass KI-Dienste auf einem Server unter Kontrolle der Schule laufen. Dadurch behält die Schule die Datenhoheit: Schülerdaten gehen nicht an externe KI-Anbieter. Quelloffene Software bildet die technische Grundlage, und die Schule setzt sie statt Lizenz-Abos ein.

    Warum betreibt die MOS eigene KI-Dienste?

    Die MOS betreibt ihre KI-Dienste selbst, damit die Verarbeitung auf dem schuleigenen Server bleibt. Der Server steht unter Kontrolle der Schule, und für die schuleigenen Alternativen sind keine Konten bei US-Anbietern nötig. So werden Datenhoheit und Datenschutz nicht nur versprochen, sondern durch die technische Umgebung gestützt.

    Ein zweiter Grund ist Open Source. Bei zentralen Bausteinen setzt die Schule auf quelloffene Software statt auf Lizenz-Abos. Die DSGVO bleibt dabei der verbindliche Rahmen: Schülerdaten werden nicht an externe KI-Anbieter weitergegeben.

    Welche KI-Werkzeuge gibt es an der MOS?

    Im Mittelpunkt stehen vier sichtbare KI-Angebote und die gemeinsame Infrastruktur dahinter. Jedes Werkzeug hat eine klar umrissene Aufgabe:

    • Kompass: Die quelloffene, selbstgehostete KI-Suchmaschine beantwortet Fragen in einer Chat-Oberfläche und nennt Quellen. Sie läuft komplett auf dem Schulserver und ist seit etwa Dezember 2025 online.
    • Arbeitsbuch: Open Notebook ist eine quelloffene, selbstgehostete Alternative zu Google NotebookLM. Nach der Anmeldung kannst du eigene Texte und Dokumente hochladen, Fragen dazu stellen sowie Notizen und Zusammenfassungen erstellen; das Angebot ist seit etwa Juni 2026 online.
    • Argumente: Dieser Chat-Trainer gibt Hinweise zur Selbstüberprüfung von Charakterisierungen, Erörterungen und Argumenten, aber keine fertigen Lösungen. Er basiert auf einem Open-Source-Framework und nutzt seit etwa Februar 2026 ein offenes Modell.
    • KI-Portal für Lehrkräfte: Das Portal auf Basis von OpenClaw unterstützt zum Beispiel bei der Unterrichtsvorbereitung. Es ist seit etwa Februar oder März 2026 zugangsgeschützt und arbeitet in einer abgesicherten Sandbox.
    • KI-Infrastruktur: Ollama betreibt lokale Sprachmodelle, Speaches übernimmt Spracherkennung und Sprachausgabe auf der eigenen GPU, und ein GPU Queue Management System verteilt die Grafikkarte fair zwischen den Diensten. n8n dient Automatisierungen, OnlyOffice als Dokumentenserver; alle Komponenten laufen als Docker-Container auf dem Schulserver.

    Welche weiteren digitalen Werkzeuge gehören dazu?

    Zum digitalen Schuljahr gehören außerdem sieben Angebote für Organisation, Lernen und den sicheren Umgang mit digitalen Aufgaben:

    • Schulkalender: Der organizer bietet seit etwa Mai 2026 einen zentralen Überblick über Termine.
    • Praktikumsbörse: Unter „Praktikumsstellen – MOS München“ findest du seit etwa Mai 2026 eine Übersicht über Praktikumsplätze.
    • SoleMate: In diesem browserbasierten Lernspiel zur Materialwirtschaft baust du eine Sneaker-Lieferkette auf. Seit etwa Juni 2026 verbindet das Spiel auf einer Weltkarte wirtschaftliche Entscheidungen mit ökologischen und sozialen Abwägungen.
    • mosQR: Mit dem schuleigenen QR-Code-Generator kannst du QR-Codes ohne die Werbe-Tracker externer QR-Dienste erzeugen.
    • Passwort-Tresor: Der selbstgehostete Passwortmanager Vaultwarden ist mit Bitwarden kompatibel. Das Angebot besteht seit etwa Juni 2026.
    • mosKurse: Die bestehende Moodle-Lernplattform der Schule wird kontinuierlich weiterentwickelt.
    • mosDigitales: Der Digital-Blog ist im Schuljahr 2025/26 gestartet. Hier werden auch die Werkzeuge und Hintergründe dieser Serie erklärt.

    Wie wird KI im Unterricht eingesetzt?

    Die Schule erprobt KI als Werkzeug im Unterricht: für Recherche mit Quellen, für die Arbeit mit eigenen Materialien und für Argumentationstraining. Diese drei Beispiele zeigen zugleich, dass nicht jede Aufgabe denselben Dienst braucht. Kompass unterstützt die Suche, Arbeitsbuch richtet den Blick auf bereitgestellte Unterlagen, und Argumente hilft bei der Selbstüberprüfung.

    So setzt jedes Angebot an einem anderen Arbeitsschritt an: Du suchst Informationen mit Quellenangaben, befragst ausgewählte Dokumente oder überprüfst deine Argumentation mithilfe von Hinweisen. Genau diese Einsatzfelder werden in den nächsten Artikeln ausführlicher vorgestellt.

    Quellenangaben, eigene Materialien und Hinweise statt fertiger Lösungen schaffen Anlässe zum Weiterdenken. Du bleibst deshalb gefragt: Du prüfst Quellen, vergleichst Aussagen und entwickelst deine eigenen Gedanken. Die KI ist dabei ein Werkzeug, nicht die Instanz, die dir jede Entscheidung abnimmt. Digitales Lernen ersetzt niemals das analoge Lernen, sondern ist ein weiterer Kanal in deinem Lernportfolio.

    Was erklärt die neue Artikelserie?

    Die folgenden Teile stellen die einzelnen Angebote nacheinander vor. Du erfährst, wie Kompass Recherche mit Quellen unterstützt, wie Arbeitsbuch eigene Unterlagen nutzbar macht und wie Argumente zum kritischen Prüfen einlädt. Weitere Beiträge erklären das geschützte Portal für Lehrkräfte, die Technik auf dem Schulserver sowie die digitalen Alltags- und Lernwerkzeuge.

    In dieser Serie

    Jede Woche erscheint ein neuer Teil in der Kategorie „KI in der Schule“ auf diesem Blog. Die Serie macht Schritt für Schritt sichtbar, welche Werkzeuge die MOS betreibt und welche Idee hinter der selbstgehosteten Umgebung steht.