Was passiert eigentlich zwischen den Zeilen eines Dramas? Wer entscheidet, ob eine Figur beim Sprechen aufsteht, flüstert oder dem Gegenüber den Rücken zudreht? Im Bühnenmeister triffst du diese Entscheidungen selbst – du führst Regie.
Was ist der Bühnenmeister?
Kurz gesagt: Der Bühnenmeister ist eine Aktivität zum szenischen Interpretieren: Du bekommst eine Dramenszene und inszenierst sie – Positionen, Gesten, Betonung, Requisiten. Deine Regieentscheidungen musst du begründen, denn jede Inszenierung ist eine Deutung des Textes.
Bühnenmeister: Deine Szene, deine Regie – Demo-Ansicht ohne echte Schülerdaten
Warum Regie führen schlauer macht als Zusammenfassen
Wer entscheiden muss, wie eine Figur einen Satz sagt, muss verstanden haben, was die Figur will – Inszenierung ist Interpretation.
Du siehst sofort, dass es nicht die eine richtige Lösung gibt, sondern begründbare und unbegründbare.
Die Begründungen trainieren genau das Argumentieren am Text, das in Klausuren gefragt ist.
So findest du es
Den Bühnenmeister findest du als Aktivität in Deutsch-Kursen, vor allem in den Einheiten rund um Drama und Theater.
Und der Datenschutz? Wie bei allen KI-Funktionen unseres Moodles gilt: Die künstliche Intelligenz läuft auf dem Schulserver der MOS. Eingaben bleiben im Haus und werden nicht an externe Anbieter geschickt.
Plugin der Woche: mosDigitales stellt jeden Mittwoch eines der Moodle-Werkzeuge vor, die im vergangenen Jahr an der MOS selbst entwickelt wurden. Alle Folgen sammelt die Kategorie „Plugin der Woche“.
Die beste Erwiderung fällt einem bekanntlich auf der Treppe ein – zwei Stunden nach der Diskussion. Im Debatten-Dojo kannst du das Kontern so lange üben, bis es schon im Raum klappt und nicht erst auf der Treppe.
Was ist das Debatten-Dojo?
Kurz gesagt: Das Debatten-Dojo ist ein Trainingsraum für Argumentation. Dein Sparringspartner ist „Sensei Kontra“ – ein KI-Gegenüber, das deine Argumente ernst nimmt, gezielt dagegenhält und dich zwingt, Behauptung, Begründung und Beleg sauber zu trennen.
Debatten-Dojo: Sparring mit Sensei Kontra – Demo-Ansicht ohne echte Schülerdaten
So läuft eine Trainingsrunde
Du beziehst Stellung zu einer Streitfrage und formulierst dein Argument.
Sensei Kontra antwortet mit Einwänden – mal fair, mal rhetorisch trickreich, genau wie im echten Leben.
Du lernst, unter Druck bei der Sache zu bleiben, statt persönlich zu werden.
Am Ende weißt du nicht nur, was du denkst, sondern auch, warum – und kannst es begründen.
So findest du es
Das Debatten-Dojo ist als Aktivität in Deutsch-Kursen eingebunden. Es passt besonders gut vor Erörterungen, Debatten im Unterricht und die mündliche Prüfung.
Und der Datenschutz? Wie bei allen KI-Funktionen unseres Moodles gilt: Die künstliche Intelligenz läuft auf dem Schulserver der MOS. Eingaben bleiben im Haus und werden nicht an externe Anbieter geschickt.
Plugin der Woche: mosDigitales stellt jeden Mittwoch eines der Moodle-Werkzeuge vor, die im vergangenen Jahr an der MOS selbst entwickelt wurden. Alle Folgen sammelt die Kategorie „Plugin der Woche“.
Was haben eine Sneaker-Lieferkette und ein Passwort-Tresor gemeinsam? Auf den ersten Blick wenig. Im digitalen Angebot der MOS zeigen beide jedoch, wie unterschiedlich schulische Werkzeuge aussehen können. SoleMate lädt zum Lernen im Browser ein; Vaultwarden übernimmt eine Verwaltungsaufgabe. Beide gehören zu den Werkzeugen, die seit etwa Juni 2026 auf dem Schulserver bereitstehen.
Kurz erklärt: Digitale Lern- und Verwaltungswerkzeuge der MOS sind Anwendungen für konkrete Aufgaben: SoleMate macht Materialwirtschaft als browserbasiertes Lernspiel erfahrbar, der Passwort-Tresor verwaltet Zugänge mit Vaultwarden. Beide laufen auf dem schuleigenen Server. Beim Passwort-Tresor setzt die Schule auf Open Source und verbindet digitale Organisation mit Datenhoheit.
Wie macht SoleMate Materialwirtschaft zum Lernspiel?
SoleMate macht Materialwirtschaft als browserbasiertes Lernspiel zugänglich. Unter mosfactory.mos-muenchen.de baust du auf einer Weltkarte eine Sneaker-Lieferkette auf. Der Auftrag bringt das Ziel knapp auf den Punkt: „Baue die beste Sneaker-Lieferkette: verdiene Geld, ohne Öko & Sozial zu opfern!“ Damit verbindet das Spiel den Aufbau einer Lieferkette mit Nachhaltigkeits-Abwägungen.
Die Aufgabe lenkt deinen Blick auf mehrere Ziele zugleich. Geld steht neben ökologischen und sozialen Gesichtspunkten. Du kannst deshalb nicht nur fragen, welche Entscheidung zu einer Lieferkette gehört, sondern auch, welche Folgen du bei einer Abwägung in den Blick nehmen willst. Genau dieser Zusammenhang macht Materialwirtschaft im Spiel zum Gegenstand eigener Entscheidungen.
Welche Entscheidungen stehen im Mittelpunkt?
Im Mittelpunkt stehen der Aufbau einer Lieferkette und das Abwägen von Geld, Ökologie und Sozialem. Die Weltkarte bildet den Rahmen, in dem du diese Perspektiven zusammenbringst. Deine Aufgabe bleibt dabei der Aufbau einer Sneaker-Lieferkette.
Für dein Lernen sind daraus einfache, aber ergiebige Fragen möglich: Wo bemerkst du einen Zielkonflikt? Welche Perspektive leitete deine Entscheidung? Wie würdest du deine Abwägung begründen? Das sind keine zusätzlichen Funktionen des Spiels, sondern Möglichkeiten, den im Spiel angelegten Nachhaltigkeits-Abwägungen bewusst nachzugehen. SoleMate gibt dafür einen konkreten, browserbasierten Handlungsrahmen.
Was leistet der Passwort-Tresor der MOS?
Der Passwort-Tresor unter schluessel.mos-muenchen.de ist ein selbstgehosteter Passwortmanager auf Basis von Vaultwarden. Vaultwarden ist mit Bitwarden kompatibel und gehört zu den Open-Source-Lösungen der Schule. Statt eines externen Dienstes stellt die MOS damit einen Passwortmanager auf ihrem eigenen Server bereit.
Der Name „Tresor“ beschreibt seine Aufgabe anschaulich: Es geht um die Verwaltung von Passwörtern an einem dafür vorgesehenen Ort. Wichtig ist die Abgrenzung zu SoleMate. Der eine Dienst ist ein Lernspiel zur Materialwirtschaft, der andere ein Werkzeug zur Passwortverwaltung. Gemeinsam ist ihnen nicht die Funktion, sondern der Betrieb als schuleigene digitale Angebote.
Warum gehört Verwalten zur Medienkompetenz?
Verwalten gehört zur Medienkompetenz, weil digitales Arbeiten nicht bei Recherche, Dokumenten oder Lernspielen endet. Auch Zugänge zu digitalen Werkzeugen müssen übersichtlich gehandhabt werden. Der Passwort-Tresor gibt dieser Aufgabe einen eigenen Platz im digitalen Angebot der MOS. Er macht zugleich sichtbar, dass Datenhoheit auch bei einem alltäglichen Verwaltungswerkzeug eine Rolle spielt.
Der Passwort-Tresor ist dabei kein weiteres KI-Angebot. Das ist für den Überblick wichtig: Die digitale Umgebung der Schule umfasst KI-Werkzeuge, Lernplattformen, Organisationshilfen, ein Lernspiel und den Passwortmanager. Nicht jede Aufgabe braucht KI. Entscheidend ist, welches Werkzeug für welchen Zweck gedacht ist und wo es betrieben wird.
Was zeigt der Rückblick auf die Artikelserie?
Der Rückblick zeigt ein breites Spektrum selbst betriebener Dienste. Kompass beantwortet Recherchefragen mit Quellenangaben. Im Arbeitsbuch kannst du eigene Materialien hochladen, dazu Fragen stellen sowie Notizen und Zusammenfassungen erstellen. Argumente gibt Hinweise zur Selbstüberprüfung, aber keine fertigen Lösungen. Das zugangsgeschützte KI-Portal unterstützt Lehrkräfte beispielsweise bei der Unterrichtsvorbereitung und arbeitet in einer abgesicherten Sandbox.
Im Hintergrund verbinden Ollama, Speaches, GPUQ, n8n und OnlyOffice unterschiedliche Aufgaben auf dem Schulserver. Der Schulkalender bündelt Termine, die Praktikumsbörse bietet eine Übersicht über Praktikumsplätze, und mosQR erzeugt QR-Codes ohne die Werbe-Tracker externer QR-Dienste. SoleMate und der Passwort-Tresor ergänzen diesen Überblick nun um spielerisches Lernen und digitale Verwaltung.
Welcher rote Faden verbindet die Werkzeuge?
Der rote Faden ist die Datenhoheit der Schule. Alle KI-Dienste laufen selbstgehostet auf dem schuleigenen Server; Schülerdaten gehen nicht an externe KI-Anbieter. Für diese Angebote sind deshalb keine Konten bei US-Anbietern nötig. Open-Source-Software bildet an vielen Stellen die Grundlage, darunter Perplexica, Open Notebook, Ollama, Vaultwarden, Moodle und n8n.
Das bedeutet nicht, dass alle Werkzeuge dasselbe tun. Gerade ihre unterschiedlichen Aufgaben machen den Überblick nützlich: Quellen prüfen, mit eigenen Dokumenten arbeiten, Argumente überdenken, Unterricht vorbereiten, Termine und Praktikumsplätze überblicken, QR-Codes erzeugen, Materialwirtschaft erkunden oder Passwörter verwalten. Die gemeinsame Infrastruktur hält diese Zwecke unter der Kontrolle der Schule zusammen.
Was nehmen wir ins neue Schuljahr mit?
Ins neue Schuljahr nehmen wir vor allem klare Fragen mit: Welches Werkzeug passt zu einer Aufgabe? Auf welche Quellen stützt sich eine Antwort? Welche eigenen Materialien werden verwendet? Und wo bleiben die dabei entstehenden Daten? Die im Schuljahr 2025/26 bereitgestellten Dienste geben der Schulfamilie konkrete Anlässe, diese Fragen beim Recherchieren, Lernen und Organisieren zu stellen.
Die Erprobung von KI als Werkzeug im Unterricht kann dabei an drei bereits sichtbare Schwerpunkte anknüpfen: Recherche mit Quellen, Arbeit mit eigenen Materialien und Argumentationstraining. SoleMate erinnert zugleich daran, digitale Bildung nicht auf KI zu verengen. Ein Lernspiel über nachhaltige Lieferketten und ein selbstgehosteter Passwort-Tresor gehören ebenso zu einer vielseitigen digitalen Schulumgebung.
In dieser Serie
Jede Woche erscheint ein neuer Teil in der Kategorie „KI in der Schule“ auf diesem Blog. Die Serie zeigt, wie die MOS digitale Werkzeuge verständlich, selbstgehostet und mit Blick auf Datenschutz einsetzt.
Vor der Klasse zu sprechen kostet Überwindung – und ausgerechnet üben kann man es fast nie, weil zum Üben ja wieder ein Publikum nötig wäre. Die Redewerkstatt löst dieses Henne-Ei-Problem: Sie ist dein Trainingsraum, in dem niemand zuschaut.
Was ist die Redewerkstatt?
Kurz gesagt: Die Redewerkstatt ist ein Präsentationstrainer in Moodle. Du bekommst eine Redeaufgabe mit Zieldauer, hältst deinen Vortrag vor der eigenen Kamera – und bekommst danach Rückmeldung: zum Inhalt deiner Rede von einem KI-Coach und zu deiner Körpersprache aus einer automatischen Auswertung.
Redewerkstatt: Präsentieren üben – mit Coach, aber ohne Publikum – Demo-Ansicht ohne echte Schülerdaten
Das bekommst du zurückgemeldet
Inhalt und Aufbau: Der Coach hört zu (dein Gesprochenes wird in Text umgewandelt) und gibt Tipps zu Struktur, Verständlichkeit und Zieldauer.
Körpersprache: Blickrichtung, Haltung und Gestik werden ausgewertet – die Videoanalyse läuft dabei komplett in deinem eigenen Browser, das Video verlässt dein Gerät nicht.
Mehrere Versuche: Unter „Meine Versuche“ siehst du, wie du dich von Durchlauf zu Durchlauf steigerst.
So findest du es
Die Redewerkstatt ist als Aktivität in Deutsch-Kursen eingebunden (Sprechblasen-Symbol). Du brauchst ein Gerät mit Kamera und Mikrofon – am besten üben, wo du ungestört bist.
Und der Datenschutz? Wie bei allen KI-Funktionen unseres Moodles gilt: Die künstliche Intelligenz läuft auf dem Schulserver der MOS. Eingaben bleiben im Haus und werden nicht an externe Anbieter geschickt.
Plugin der Woche: mosDigitales stellt jeden Mittwoch eines der Moodle-Werkzeuge vor, die im vergangenen Jahr an der MOS selbst entwickelt wurden. Alle Folgen sammelt die Kategorie „Plugin der Woche“.
Digitalisierung zeigt sich im Schulalltag nicht nur in großen KI-Anwendungen. Oft sind es kleine, klar umrissene Werkzeuge, die Informationen an einer verlässlichen Stelle bereitstellen oder einen einfachen Arbeitsschritt übernehmen. An der MOS München gehören dazu der Schulkalender organizer, die Praktikumsbörse praktikum und der QR-Code-Generator mosQR.
Was sind digitale Alltagshelfer an der MOS München?
Digitale Alltagshelfer an der MOS München sind schuleigene Webwerkzeuge für wiederkehrende Aufgaben: Der Schulkalender bündelt Termine, die Praktikumsbörse zeigt Praktikumsplätze, und mosQR erzeugt QR-Codes. Sie laufen auf dem Schulserver und kommen ohne Tracker und Werbung aus. So bleibt die Nutzung übersichtlich und unter Kontrolle der Schule.
Alle drei Angebote haben einen eng begrenzten Zweck. Genau das macht sie im Alltag verständlich: Du öffnest das Werkzeug, das zu deiner aktuellen Aufgabe passt. Eine KI ist dafür nicht erforderlich. Gleichzeitig folgen die Dienste der Grundidee, die auch hinter den KI-Angeboten der Schule steht: Digitale Werkzeuge sollen auf der eigenen Infrastruktur bereitstehen und nicht unnötig von externen Plattformen abhängen.
Wie hilft der Schulkalender organizer im Alltag?
Der Schulkalender unter organizer.mos-muenchen.de bietet einen zentralen Terminüberblick. Das Angebot ist seit etwa Mai 2026 online. Sein Nutzen liegt in dieser Bündelung: Wenn du dich über Termine informieren möchtest, gibt es dafür einen schuleigenen, gemeinsamen Ausgangspunkt.
Der Schulkalender (Screenshot, Namen unkenntlich gemacht)
Ein zentraler Überblick nimmt dir nicht jede eigene Planung ab. Er schafft aber eine klare Grundlage dafür. Du kannst den Kalender aufrufen, den Terminüberblick prüfen und die für dich wichtigen Angaben anschließend in deine persönliche Planung übernehmen. Der Dienst bleibt dabei bewusst ein Kalender: Er soll Termine sichtbar machen, nicht Entscheidungen für dich treffen.
Was bietet die Praktikumsbörse praktikum?
Die Praktikumsbörse unter praktikum.mos-muenchen.de trägt den Titel „Praktikumsstellen – MOS München“ und bietet eine Übersicht über Praktikumsplätze. Wie der Schulkalender ist sie seit etwa Mai 2026 online. Damit erhält die Suche nach einem Praktikumsplatz einen eigenen Ort innerhalb der digitalen Angebote der Schule.
Wichtig ist die genaue Rolle des Werkzeugs: Die Börse stellt eine Übersicht bereit. Sie nimmt dir weder die persönliche Auswahl noch die weitere Auseinandersetzung mit einem Praktikumsplatz ab. Du kannst sie als Ausgangspunkt nutzen und die dort sichtbaren Möglichkeiten sorgfältig prüfen. So unterstützt das Angebot die Orientierung, ohne mehr zu versprechen, als durch die belegte Funktion abgedeckt ist.
Warum gibt es mit mosQR einen eigenen QR-Generator?
mosQR unter qr.mos-muenchen.de ist der schuleigene QR-Code-Generator. Mit ihm kannst du QR-Codes erstellen, ohne dabei die Werbe-Tracker externer QR-Dienste zu verwenden. Der praktische Arbeitsschritt bleibt damit in einem Angebot der Schule, statt dafür auf einen externen QR-Dienst mit Werbe-Trackern auszuweichen.
Gerade bei einer kleinen Aufgabe ist dieser Unterschied leicht zu übersehen. Ein QR-Code ist schnell erzeugt; entscheidend ist aber auch, welcher Dienst dabei im Hintergrund beteiligt ist. mosQR macht die schulische Alternative direkt erreichbar. Du bekommst die benötigte Funktion, während Werbung und die Werbe-Tracker externer QR-Angebote außen vor bleiben.
Was verbindet Schulkalender, Praktikumsbörse und mosQR?
Die drei Werkzeuge verbinden ein klarer Zweck, die Bereitstellung durch die Schule und der Verzicht auf Tracker und Werbung. Sie ergänzen die größeren KI-Dienste um praktische Angebote für Termine, Praktikumsplätze und QR-Codes. Statt möglichst viele Funktionen in einer Plattform zu sammeln, gibt es für jede dieser Aufgaben ein eigenes, nachvollziehbares Werkzeug.
Der Datenschutz-Rote-Faden der Serie bleibt dabei sichtbar. Der Schulserver steht unter Kontrolle der MOS München. Auch alle KI-Dienste der Schule laufen dort selbstgehostet; Schülerdaten gehen nicht an externe KI-Anbieter. Für diese KI-Infrastruktur und weitere Schuldienste setzt die MOS auf quelloffene Software wie Ollama, n8n, Moodle oder Vaultwarden statt auf Lizenz-Abos. organizer, praktikum und mosQR sind zusätzliche Alltagswerkzeuge innerhalb dieser schuleigenen digitalen Umgebung.
Sind die drei Alltagshelfer selbst KI-Anwendungen?
Nein, an der Schule werden sie als weitere digitale Werkzeuge neben den KI-Werkzeugen geführt. Der Schulkalender zeigt Termine, die Praktikumsbörse Praktikumsplätze und mosQR erzeugt QR-Codes. Diese klare Trennung ist hilfreich: Nicht jede digitale Aufgabe braucht ein Sprachmodell oder eine andere Form von KI.
Wie nutzt du die drei Angebote passend?
Du wählst das Angebot nach deinem konkreten Anliegen. Die Zuordnung ist einfach:
Für einen zentralen Terminüberblick öffnest du organizer.
Für eine Übersicht über Praktikumsplätze nutzt du praktikum.
Zum Erstellen eines QR-Codes verwendest du mosQR.
Diese Aufteilung hält die Nutzung überschaubar. Du musst nicht erst entscheiden, welche von vielen Funktionen einer großen Plattform gemeint ist. Zugleich kannst du erkennen, wofür ein Dienst gedacht ist und wo seine Grenze liegt. Das stärkt einen bewussten Umgang mit digitalen Werkzeugen: zuerst die Aufgabe klären, dann den passenden Dienst auswählen.
Warum gehören kleine Werkzeuge in eine KI-Serie?
Weil das digitale Schuljahr 2025/26 mehr umfasst als KI. Recherche, Arbeit mit eigenen Materialien und Argumentationstraining werden durch selbstgehostete KI-Dienste unterstützt. Daneben lösen organizer, praktikum und mosQR kleinere, konkrete Aufgaben. Zusammen zeigen die Angebote, dass nicht die Größe oder Neuheit eines Werkzeugs zählt, sondern ein klarer Nutzen und ein verantwortungsvoller technischer Rahmen.
In dieser Serie
Jede Woche erscheint ein neuer Teil der Reihe in der Kategorie „KI in der Schule“ auf diesem Blog. Dort lernst du die selbstgehosteten KI-Dienste und weitere digitale Werkzeuge der MOS München Schritt für Schritt kennen.
Ein gutes Zitat ist wie ein Edelstein: klein, treffend und sauber gefasst. Nur – wohin mit den Anführungszeichen, was machen die eckigen Klammern, und wie baut man ein Zitat elegant in den eigenen Satz ein? Dafür gibt es jetzt eine Schmiede.
Was ist die Zitier-Schmiede?
Kurz gesagt: Die Zitier-Schmiede ist ein Lernspiel rund ums wörtliche Zitieren. In drei Stationen arbeitest du dich vom Handwerk zur Meisterschaft: Regel-Arena (Zeichensetzung im Schnelldurchlauf), Einbett-Werkstatt (den treffenden Zitat-Kern wählen und elegant einbetten) und Dreischritt-Meisterstück (Einleiten, Einbetten, Auswerten – ein kompletter Analyse-Absatz).
Die Zitier-Schmiede: Wörtlich zitieren wie ein Profi – Demo-Ansicht ohne echte Schülerdaten
So schmiedest du
Du steigst als „Lehrling“ ein und sammelst mit jeder gemeisterten Regel Erfahrungspunkte und Abzeichen.
Das Regel-Kompendium ist dein Nachschlagewerk: alle Zitierregeln mit Beispiel an einem Ort.
Die Bestenliste zeigt deinen Rang im Kurs – die Namen der Mitschüler*innen bleiben anonym.
Was du hier übst, brauchst du in jeder Analyse und später in jeder Facharbeit.
So findest du es
Du findest die Zitier-Schmiede in mehreren Deutsch-Kursen bei den Lernspielen – erkennbar am Hammer-und-Amboss-Symbol. Am meisten bringt sie direkt vor einer Analyse-Schreibaufgabe.
Plugin der Woche: mosDigitales stellt jeden Mittwoch eines der Moodle-Werkzeuge vor, die im vergangenen Jahr an der MOS selbst entwickelt wurden. Alle Folgen sammelt die Kategorie „Plugin der Woche“.
Kurzes Praxisbeispiel mit einem datenschutzsicheren Testkonto.
Vielleicht ist es dir gar nicht aufgefallen – und genau das wäre ein Kompliment: Viele Kurse auf kurse.mos-muenchen.de sehen seit diesem Jahr ruhiger, klarer und einheitlicher aus. Dahinter steckt ein eigenes Kursformat.
Was ist das Kursformat „MOS Einheiten“?
Kurz gesagt: „MOS Einheiten“ ist die Vorlage, die bestimmt, wie ein Kurs dargestellt wird: Der Stoff ist in Einheiten gegliedert, oben zeigt ein Fortschrittsbalken, wie viel du schon erledigt hast, und eine „Weiter“-Leiste bringt dich mit einem Klick zur nächsten offenen Aktivität.
MOS Einheiten: Warum unsere Kurse jetzt aufgeräumt aussehen – Demo-Ansicht ohne echte Schülerdaten
Das steckt drin
Gesamtfortschritt auf einen Blick: Der Balken oben im Kurs zählt alle abschließbaren Aktivitäten – du siehst sofort, wo du stehst.
Einheiten statt endloser Liste: Jede Einheit ist ein überschaubares Paket mit klarem Anfang und Ende.
Immer weiterkommen: Die „Weiter“-Navigation führt dich durch den Kurs, ohne dass du suchen musst, was als Nächstes dran ist.
Wiedererkennbar: Alle Kurse im gleichen Format – wer einen Kurs versteht, versteht alle.
So findest du es
Nichts zu tun: Wenn dein Kurs das Format nutzt, siehst du es automatisch. Lehrkräfte können das Format in den Kurseinstellungen unter „Kursformat“ auswählen – es heißt dort „MOS Einheiten“.
Plugin der Woche: mosDigitales stellt jeden Mittwoch eines der Moodle-Werkzeuge vor, die im vergangenen Jahr an der MOS selbst entwickelt wurden. Alle Folgen sammelt die Kategorie „Plugin der Woche“.
Kurzes Praxisbeispiel mit einem datenschutzsicheren Testkonto.
„Er sagt, er sei krank“ oder „er wäre krank“? Beim Konjunktiv der indirekten Rede stolpern viele – und genau dieses Stolpern haben wir in ein Spiel verwandelt, in dem man tatsächlich läuft und springt.
Was ist der Konjunktiv-Runner?
Kurz gesagt: Der Konjunktiv-Runner ist ein 3D-Lauf-Spiel (ein „Jump and Run“) direkt im Browser. Deine Spielfigur rennt durch eine Welt mit mehreren Spuren. Auf den Spuren erscheinen Verbformen – und du steuerst dorthin, wo die richtige Konjunktiv-I-Form steht, springst über Lücken und sammelst Combos.
Konjunktiv-Runner: Grammatik üben im 3D-Lauf – Demo-Ansicht ohne echte Schülerdaten
Warum ein Spiel?
Die richtige Form muss in Sekunden erkannt werden – genau das Tempo, das man später beim Schreiben braucht.
Levels und Erfahrungspunkte zeigen dir deinen Fortschritt vom „Anfänger“ aufwärts.
Die Bestenliste sorgt für Ehrgeiz, ohne bloßzustellen – deine Mitschüler*innen sehen keine Noten, nur Spielstände.
Wer den Konjunktiv im Spiel hundertfach gewählt hat, muss beim Verfassen einer Inhaltsangabe nicht mehr grübeln.
So findest du es
Das Spiel ist in mehreren Deutsch-Kursen eingebunden, meist im Abschnitt mit den Lernspielen (zum Beispiel in der „Spielehalle“ deines Deutschkurses). Such nach dem Läufer-Symbol „Konjunktiv-Runner“.
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Kurzes Praxisbeispiel mit einem datenschutzsicheren Testkonto.
Es ist 21 Uhr, morgen ist Test, und genau jetzt taucht die Frage auf, die du in der Stunde nicht gestellt hast. An dieser Stelle hilft mosKI: der Chatbot, der in vielen Kursen unten rechts als kleines Maskottchen wartet.
Was ist mosKI?
Kurz gesagt: mosKI ist ein Lern-Chatbot, der direkt im Moodle-Kurs lebt. Er beantwortet Fragen auf Grundlage der Materialien, die deine Lehrkraft im Kurs hinterlegt hat – er erzählt also nicht irgendetwas aus dem Internet, sondern bleibt beim Stoff deines Kurses.
mosKI: Der Lern-Chatbot in deinem Moodle-Kurs – Demo-Ansicht ohne echte Schülerdaten
Vier Arten, mit mosKI zu lernen
Ich habe eine Frage: Du fragst, mosKI antwortet – mit Bezug auf die Kursmaterialien.
Sokratisches Lernen: mosKI gibt dir die Lösung nicht vor, sondern führt dich mit Gegenfragen Schritt für Schritt zum eigenen Verständnis.
Teste mich: mosKI startet auf Wunsch ein Übungsquiz oder eine simulierte mündliche Prüfung zu einem Thema deiner Wahl.
Karteikarten: mosKI erstellt Lernkarten zu einem Thema, mit denen du aktives Abrufen übst – eine der wirksamsten Lernmethoden überhaupt.
So findest du es
In Kursen, in denen deine Lehrkraft mosKI aktiviert hat, siehst du unten auf der Kursseite ein rundes Maskottchen-Symbol. Ein Klick öffnet das Chatfenster mit den vier Modi. Wenn mosKI eine Frage einmal nicht beantworten kann, kann er sie an deine Lehrkraft weiterreichen.
Und der Datenschutz? Wie bei allen KI-Funktionen unseres Moodles gilt: Die künstliche Intelligenz läuft auf dem Schulserver der MOS. Eingaben bleiben im Haus und werden nicht an externe Anbieter geschickt.
Plugin der Woche: mosDigitales stellt jeden Mittwoch eines der Moodle-Werkzeuge vor, die im vergangenen Jahr an der MOS selbst entwickelt wurden. Alle Folgen sammelt die Kategorie „Plugin der Woche“.
Kurzes Praxisbeispiel mit einem datenschutzsicheren Testkonto.
Wer sich in diesem Schuljahr auf kurse.mos-muenchen.de eingeloggt hat, ist ständig über kleine und große Werkzeuge gestolpert, die es in keinem anderen Moodle gibt: Lernspiele in 3D, Schreib-Lernreisen mit Rückmeldung, einen Chatbot im Kurs, Dashboards für Betreuung und Eltern. Sie alle sind im letzten Jahr direkt an der MOS entstanden – über 50 eigene Erweiterungen. Zeit, sie der Reihe nach vorzustellen.
Worum geht es?
Kurz gesagt: „Plugin der Woche“ ist unsere neue Blog-Serie. Jeden Mittwoch erklären wir hier eines der Moodle-Werkzeuge, die an der MOS selbst programmiert wurden: was es kann, für wen es gedacht ist und wo du es findest – ohne Fachchinesisch, mit Screenshots.
Neue Serie: 55 selbst gebaute Moodle-Werkzeuge in einem Jahr – Demo-Ansicht ohne echte Schülerdaten
Darum lohnt sich das Mitlesen
Für Schüler*innen: Viele der Werkzeuge sind zum Selbstlernen gebaut – wer sie kennt, übt leichter, bekommt schneller Rückmeldung und weiß, wo die Spiele versteckt sind.
Für Lehrkräfte: Etliche Helfer sparen Vorbereitungs- und Korrekturzeit. In der Serie steht jeweils, wie man sie in den eigenen Kurs holt.
Für alle: Hinter den Kulissen läuft die künstliche Intelligenz dieser Werkzeuge auf dem Schulserver – Daten bleiben im Haus. Auch das erklären wir unterwegs immer wieder.
So findest du es
Die Beiträge erscheinen jeden Mittwoch hier auf mosDigitales. Und du musst sie nicht einmal suchen: Die neuesten Artikel werden direkt in Moodle angezeigt – auf dem Dashboard von kurse.mos-muenchen.de, gleich unter der Kursübersicht (siehe Screenshot).
Ein Hinweis zu den Bildern in dieser Serie: Alle Screenshots entstehen mit eigens angelegten Demo-Konten („Mira Muster“ und „Theo Muster“). Es sind also nie echte Schülerdaten zu sehen.
Plugin der Woche: mosDigitales stellt jeden Mittwoch eines der Moodle-Werkzeuge vor, die im vergangenen Jahr an der MOS selbst entwickelt wurden. Alle Folgen sammelt die Kategorie „Plugin der Woche“.